Hein: Mühlkreisbahnhof – Bike&Ride-Anlage wird nach mehr als 10 Jahren erweitert

Stadt Linz, Land Oberösterreich und ÖBB teilen sich die Kosten


Seit Jahren ist es der Stadt Linz ein Anliegen, die völlig überfüllte Bike&Ride-Anlage am Mühlkreisbahnhof zu erweitern. Die ersten Versuche wurden vom damaligen Verkehrsreferenten bereits im Jahr 2008 unternommen. „Leider kam ein Vertrag aus unterschiedlichsten Gründen bis heute nicht zu Stande“, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Landesrat Günther Steinkellner und mir war es wichtig, diese leidige und endlose Geschichte, die keiner unserer Vorgänger gelöst hat, endlich positiv zu Ende zu bringen, denn die Situation war für viele Radfahrer wirklich nicht mehr zumutbar!“

Vizebürgermeister Hein hat zwar zwischenzeitlich zur Entschärfung der prekären Situation ein Provisorium gemeinsam mit den Bundesbahnen errichten lassen, dieses kann aber auf Dauer eine attraktive Bike&Ride-Anlage nicht ersetzen. Für Hein ist es erfreulich, dass es nun gelungen ist, ein Vertragswerk zwischen Stadt, Land und ÖBB unterschriftsreif auszuverhandeln. Beschlossen werden, soll dieser Vertrag in der kommenden Stadtsenatssitzung. Die Kosten von insgesamt 181.000,- Euro werden im Verhältnis 50:25:25 zwischen ÖBB, Land Oberösterreich und Stadt Linz aufgeteilt. Die Betreuung und die Haftung übernimmt nach Fertigstellung die Stadt.

Die neue Anlage soll die bestehende Anlage auf insgesamt knapp 180 überdachte Stellplätze erweitern. Dass diese Erweiterung notwendig ist, zeigt auch die gute Auslastung des bereits errichteten Provisoriums. Radfahren muss in der Stadt sichtbarer und bequemer werden. „Wo wir die Möglichkeit haben, wollen wir weitere Radabstellanlagen aufstellen aber auch bestehende Strukturen erweitern: „In den letzten Jahren wurden bereits 229 neue Radständer mit insgesamt 916 Stellplätzen am Stadtgebiet errichtet. Die Gesamtkosten für diese Anlagen betrugen 86.270,- Euro.“, so Hein.