Hein: Mit dem Radl durch die Stadt – über 700.000 Radler querten die Nibelungenbrücke

Messstation auf Nibelungenbrücke zeigt 2018 deutlichen Anstieg

Es wird vom politischen Mitbewerber zwar oft beklagt, dass der Radfahranteil laut Modalsplit (Basis 2011) bei nur ca. 8 Prozent liegt. Werden aber die aktuellen Zahlen aus der Zählstation auf der Nibelungenbrücke betrachtet, kann man einen deutlichen Zuwachs seit 2016 erkennen. „Querten 2016 lediglich 602.497 Radler die Nibelungenbrücke, so waren es 2018 sagenhafte 709.294 Radler“, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Wir beobachten seit mehreren Jahren, dass das Radfahren in der Landeshauptstadt immer beliebter wird. Der Zuwachs von weiteren 18% ist sehr erfreulich. Es zeigt sich, dass sich der Trend der letzten Jahre unvermindert fortsetzt.“

Prinzipiell verfügt Linz mit ca. 150 km ausgebauten oder markierten Radwegen über ein gutes Radwegenetz, das auch ständig verbessert und erweitert wird. Dessen ungeachtet gibt es aber immer noch Lücken und Problemstellen, die in manchen Bereichen zusammenhängende Radwege verhindern. Diese gilt es – sofern möglich  –  umgehend zu beseitigen. „Die Förderung des Radfahrens durch ein gut ausgebautes Radverkehrsnetz und sichere Fahrradabstellanlagen sind die Säulen einer fahrradfreundlichen Verkehrspolitik“, erklärt Hein: „Die sehr erfreulichen Zuwächse belegen, dass die Bemühungen der Stadt von den Linzerinnen und Linzern honoriert werden und das Radwegenetz gut angenommen wird. Unabhängig davon müssen wir auch weiterhin an der Verbesserung und Erweiterung arbeiten, aber auch die Bewusstseinsbildung – als wichtiges Steuerungsinstrument – darf rund um das Radfahren nicht zu kurz kommen!“