Hein: Mit dem Radl durch die Stadt kommt bei Linzern sehr gut an

Die aktuelle Halbjahresauswertung der Messstation auf der Nibelungenbrücke zeigt wieder deutliche Zunahme

„Auch im ersten Halbjahr 2021 zeigen die Messwerte der Radfahrer-Messstation an der Nibelungenbrücke wieder eine deutliche Zunahme. Mit über 340.000 Querungen radelten über 16.000 Radfahrer mehr als im ersten Halbjahr 2020 über die Nibelungenbrücke. Im direkten Vergleich zu den Jahren davor ist der Anstieg noch deutlicher: So sind im ersten Halbjahr 2021 über 100.000 mehr Querungen der Nibelungenbrücke gemessen worden, als etwa im ersten Halbjahr 2015″, berichtet der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein. Es wird vom politischen Mitbewerber zwar oft beklagt, dass der Radfahranteil in Linz laut Modalsplit (Basis 2011) bei nur ca. 8 Prozent liegt. Diese Daten sind mittlerweile 10 Jahre alt und, wie die aktuellen Daten der Messstation an der Nibelungenbrücke zeigen, nicht mehr wirklich aussagekräftig. „Es wäre sinnvoll, kürzere Zeiträume anzuwenden und nicht nur alle 10 Jahre einen Modal Split zu ermitteln, da sich die Daten der Verkehrsmittelwahl, wie sich in Linz zeigt, schnell ändern können.“ 

„Die Förderung des Radfahrens durch ein gut ausgebautes Radverkehrsnetz und sichere Fahrradabstellanlagen sind die Säulen einer fahrradfreundlichen Verkehrspolitik“, erklärt Hein: „Die sehr erfreulichen Zuwächse belegen, dass die Bemühungen der Stadt von den Linzerinnen und Linzern honoriert werden und das Radwegenetz gut angenommen wird. Dessen ungeachtet werden wir auch weiterhin an der Verbesserung und Erweiterung arbeiten.“