Hein: Kampf gegen den Stau – Ausbau der Industriezeile mehrstimmig beschlossen

Grüne erteilen Ausbau und somit auch neuem Radweg eine Abfuhr

In der letzten Gemeinderatsitzung präsentierte Infrastrukturstadtrat Markus Hein die Beschlussvorlage zum Ausbau der Industriezeile auf einer Länge von ca. 850 Meter. Dieser Teilabschnitt wird durchgängig vierspurig, mit eigenen Linksabbiegespuren, großzügigem Trenngrün (mit über 50 Bäumen) sowie einem kombinierten Fußgänger- und Radweg ausgebaut. Weiters sind auch sieben Eisenbahnkreuzungen zu adaptieren. „Wegen der geplanten und teilweisen schon im Bau befindlichen Betriebsbauten in diesem Bereich ist davon auszugehen, dass sich die Verkehrsströme in der Industriezeile erhöhen werden. Wir müssen die Verkehrsinfrastruktur unbedingt an den zukünftigen Gegebenheiten anpassen, damit wir wettbewerbsfähig bleiben!“, erklärt Hein.

Dass die Grünen dem Projekt ihre Zustimmung verwehrten, löst bei Hein nur noch Kopfschütteln aus. „Es zeigt sich, dass das politische Scheuklappendenken der Grünen in der Verkehrspolitik standortgefährdend ist. Allen, selbst den Grünen, ist die prekäre Verkehrslage – unter dieser leiden auch der öffentliche Verkehr und die Radfahrer – in der Industriezeile bekannt. Es wird wohl niemand ernsthaft glauben, dass die tonnenschweren Ladungen in der Industriezeile mittels Lastenrad zu transportieren sind“, schmunzelt Hein.

Der Ausbau, der 2020 erfolgen wird, soll die Lage für alle Mobilitätsformen verbessern. So wird auch der längst überfällige Radweg gebaut und dem öffentlichen Verkehr mehr Raum gegeben. Für Hein ist es durchaus vorstellbar, dass jeweils eine Fahrspur ausschließlich Bussen und LKWs – ähnlich wie teilweise schon in Salzburg – zur Verfügung steht. „Dieses Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen den täglichen Stau. Neben mehr Platz, wird nun auch das Radfahren attraktiver. Das Rad bietet somit Arbeitnehmern eine sichere und schnelle Alternative zum Auto!“, so Hein abschließend.