Hein: Industrie-Ausverkauf darf keine Arbeitsplätze gefährden

Vizebürgermeister Markus Hein zu geplantem Borealis-Spartenverkauf: „Die Arbeitsplätze in Linz sind zu erhalten. Ich bin, was den Verkauf von Teilen der Linzer Industrie betrifft, sehr skeptisch, denn die Industrie gehört zur Linzer DNA. Außerdem sind Nachrichten dieser Art gerade in Krisenzeiten besonders besorgniserregend, denn sie verunsichern Arbeitnehmer noch mehr. Borealis-Mitarbeiter brauchen rasche Klarheit und eine Garantie, dass sie weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz in Linz haben.“

Für sehr viel Ungewissheit bei den etwa 1200 Mitarbeitern sorgen die Sparten-Verkaufspläne der Firma Borealis im Linzer Chemie-Park. „Eine Veräußerung der Stickstoff-Sparte darf auf keinen Fall zu Lasten der Arbeitnehmer gehen. Sollte es wirklich zum Verkauf kommen, muss ein Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Linz garantiert werden“, fordert der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein Fairness für die Mitarbeiter in unserer Heimatstadt. „Die Arbeitslosenzahlen bewegen sich auf Rekordniveau und die Wirtschaft ist massiv angeschlagen. Nachrichten über Verkaufsabsichten sorgen bei vielen Menschen und ihren Familien in dieser Krisenzeit zusätzlich für große Unsicherheit. Besonders besorgniserregend in dem Zusammenhang ist auch, dass gerade chinesische Unternehmen auf Einkaufstour in Europa unterwegs sind. Oftmals sind diese Unternehmen aber nur an der Technologie alleine interessiert. Die Produktion wird gerne (meist nach kurzer Zeit) in Billiglohnländer, in denen auch die Umweltauflagen weit unter unserem Niveau liegen, ausgelagert. Das darf nicht passieren!“, warnt Hein.