Hein: In wenigen Jahren werden drei neue Donauquerungen für den Verkehr freigegeben

Notwendige Leitungsverlegungsarbeiten für die neue Donaubrücke sind bereits im Gange

„Die Linzer Brückendiskussionen waren für alle Linzerinnen und Linzer eine wahrhaftige Geduldsprobe. Bereits vor vierzig Jahren wurde von der vierten Donaubrücke gesprochen. Auch über die Zukunft der maroden Eisenbahnbrücke wurde jahrelang ergebnislos diskutiert. Mit Entscheidungen wurde solange zugewartet, bis schlussendlich die Brücke aus Sicherheitsgründen, wegen des schlechten Zustandes – bedingt durch ihr Alter, Materialermüdung, Salzschäden und Rost – gesperrt werden musste. Fortan standen dem Linzer Verkehrsnetz statt versprochenen vier Donaubrücken nur mehr zwei zur Verfügung“, fasst der freiheitliche Infrastrukturstadtrat Markus Hein die Historie kurz zusammen: „In der Vergangenheit wurde zwar viel geredet und versprochen, umgesetzt wurde leider wenig. Die negativen Konsequenzen spüren wir nun täglich.“

„Das lange Warten hat aber nun ein Ende!“, sagt Hein. Nach kurzer Planungsphase, schnell durchlaufenem Behördenverfahren und geklärter Finanzierung laufen auch die für den Bau der neuen Donaubrücke notwendigen Leitungsverlegungsarbeiten wie geplant. Die Umlegung der Gasleitung zur Baufeldfreimachung wurde bereits realisiert. Die laufenden Kanalsanierungsarbeiten sowie die Umlegungsarbeiten von Strom- und Telekomleitungen werden voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Mit der Verlegung der Wasserleitung im Bereich Linke Brückenstraße wird plangemäß im Frühjahr 2018 begonnen. Damit sind die Vorbauarbeiten für alle drei neuen Donaubrücken voll im Gange. Parallel zu den Vorbereitungsarbeiten wird mit Hochdruck an der komplexen EU-weiten Ausschreibung gearbeitet, sodass mit dem tatsächlichen Brückenbau voraussichtlich im Juni 2018 zu rechnen ist.

In wenigen Jahren wird sich die Verkehrssituation durch den Bau der neuen Donauquerungen merklich verbessern. Bereits im Frühjahr 2020 werden die A7 Bypass Brücken der ASFINAG für den Verkehr freigegeben, im Herbst 2020 folgt die Freigabe der neuen Donaubrücke der Stadt Linz, und mit der Verkehrsfreigabe der Westringbrücke (A26) 2022 findet auch das lange Warten auf die vierte Donaubrücke endlich ein Ende. „Drei neue Brücken nahezu zeitgleich auf engem Raum zu bauen, ist für jede Stadt eine große Herausforderung. Aber in Anbetracht der angespannten Verkehrssituation ist diese Vorgehensweise sicher das schnellste Mittel gegen den Stau!“, erklärt Hein abschließend.