Hein: Grünes Licht für Umbau der Reindlstraße – Hauptstraße kann weiterentwickelt werden

Zeitraubende Beschwerde wurde von Beschwerdeführerin zurückgezogen

Die Urfahraner Hauptstraße hat auf eine dringend notwendige Veränderung schon lange warten müssen. Die Verkehrsbelastung wurde von Jahr zu Jahr größer und durch den Wegfall des Nordteils des Westringes schmolz die Hoffnung nach einer umfassenden Verkehrsberuhigung dahin. Eine Entflechtung der Verkehrsströme am Hinsenkampplatz werde wegen der hohen Kosten nicht in naher Zukunft zu realisieren sein, fasst der freiheitliche Infrastrukturstadtrat Markus Hein zusammen: „Eine schrittweise Verbesserung können wir aber auch mit kleineren Maßnahmen herbeiführen. Diese sind wesentlich schneller umsetzbar und haben großes Potential, die Verkehrssituation spürbar zu verbessern!“

Wegen einer Anrainerbeschwerde stand aber die Baustelle seit diesem Frühjahr still und der  Landesverwaltungsgerichtshof hätte über diese Beschwerde entscheiden müssen “, sagt Hein: „Es gab bereits einen Verhandlungstermin, der überraschender Weise kurzfristig abgesagt wurde. Der Grund: Die Anklägerin hat Ihre Klage selbst wieder zurückgezogen. Der straßenrechtliche Bescheid zum Umbau der Reindlstraße ist damit rechtskräftig und dem Bau steht rechtlich nichts mehr im Wege.“

Schon bei Bekanntwerden dieser Beschwerde war für Vizebürgermeister Hein klar, dass die für die Urfahraner Hauptstraße dringend notwendige Durchbindung kommen wird. Den Zeitplan hat diese Beschwerde allerdings deutlich nach hinten verschoben! Hein versucht nun, dass die Baustelle so rasch wie möglich wieder aufgenommen wird. Ob sich das heuer noch ausgeht, hängt aber von den Kapazitäten der zuständigen Fachabteilung und des beauftragten Bauunternehmens ab. Der Umbau wird aber spätestens im Frühjahr 2020 fertig sein. Dies gilt es nun zu klären, verspricht Hein: „Jetzt kann an der Attraktivierung der Hauptstraße weitergemacht werden. Der nächste Schritt, um weitere Ideen zu gewinnen, wird im Rahmen des Paving Design Award 2020 gesetzt. Dieser Ideenwettbewerb wird ab 1. März 2020 von Studenten der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) im Zuge einer interdisziplinären Lehrveranstaltung die Neugestaltung der Hauptstraße erarbeiten.“