Hein: Grüne Logik: Bauland ist nicht zum Bauen da?

Wenn es nach den Grünen geht, dann soll auch bei Baulandwidmung nicht mehr gebaut werden dürfen

Es kann nicht bestritten werden: Die Nachfrage nach Linzer Wohnraum ist ungebremst hoch. Aufgrund der hohen Lebensqualität erfreut sich unsere Landeshauptstadt bei Wohnungssuchenden großer Beliebtheit. „Diesem hohen Bedarf wird mit ungefähr tausend neuen Wohnungen pro Jahr begegnet. Dabei wird auf eine gute Durchmischung von freifinanziertem und gefördertem Wohnbau geachtet“, berichtet Infrastrukturreferent Markus Hein: „Unser angepacktes Ziel neuen und leistbaren Wohnraum zu schaffen, haben wir in den letzten Jahren immer sehr gut erreicht.“

Eine durchdachte Nachverdichtung mit Hausverstand erfolgt dort, wo es bereits gewidmetes Bauland oder Baulandreserven gibt. „Bei den Linzer Grünen scheint es genau an diesem Hausverstand zu mangeln. Wenn gegen eine Änderung von Bebauungsplänen gestimmt wird, um so eine maßvolle Nachverdichtung im Bauland zu verhindern, dann wird es schwierig, den nachweislichen Bedarf an neuen Wohnraum zu decken!“, so Hein weiter.

„Wo, wenn nicht im Bauland, sollen wir den Wohnungsbedarf in Linz decken? Der grüne Verweis darauf, man wolle noch weiter Verkehrskonzepte im Linzer Süden abwarten, ist eine zahnlose Schutzbehauptung. Mit beispielsweise der Linie 13 und 14, dem laufenden Straßenbau, dem Autobahnhalbanschluss und der Seilbahn werden wir die Herausforderungen, die der Verkehr an uns stellt, meistern. Bei einigen Projekten brauchen wir natürlich die Unterstützung des Bundes. Die Grünen sollen sich lieber bei ihrer eigenen Ministerin dafür einsetzen, dass das entsprechende Geld vom Bund auch den Großraum Linz erreicht. Ein Baustopp in Linz ist keine Lösung, er bringt uns nur eine zusätzliche soziale Verschärfung Wohnungssuchenden“, erklärt Hein abschließend.