Hein: Fußgängerzone in Pfarrgasse erster Mosaikstein für autofreien Hauptplatz

Mehr Lebensqualität für Bewohner und Gastronomie

Linz errichtet in den nächsten Jahren vier neue Donaubrücken, drei sind bereits im Bau, der Start der vierten Donaubrücke beginnt bereits heuer im Dezember. „Alle Brücken werden ihren Beitrag leisten, die Straßen im Bereich des Hauptplatzes und der Donaulände zu entlasten“, berichtet Infrastrukturstadtrat Markus Hein: „Spätestens nach Freigabe der vierten Donaubrücke (A26) werden wir verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich des Linzer Hauptplatzes setzen, um den Durchzugsverkehr aus der inneren Stadt – die ohnehin größtenteils nur schmale Gassen aufzuweisen hat – zu verbannen.“

Nach Heins Vorstellungen sei dies genau der richtige Zeitpunkt, um den Hauptplatz vom motorisierten Individualverkehr frei zu bekommen. „Von dieser Maßnahme wäre ebenfalls Straßen wie beispielsweise die Klosterstraße oder Rathausgasse betroffen“, erklärt Hein: „Wir sehen heute bereits, dass der autofreie Hauptplatz an verkehrsarmen Wochenenden gut funktioniert!“ Hein ist weiters überzeugt, dass die neuen Brücken die Verkehrsströme besser aufteilen werden und eine Durchfahrt über den Hauptplatz somit nicht mehr notwendig sei.

Wegen der fehlenden Donauquerungen ist aber der Hauptplatz für die Straßennetzbildung und zur besseren Aufteilung der Verkehrsströme heute noch sehr wichtig. An Werkstagen nehmen nämlich ca. 6.000 Autos ihren Weg über diesen Platz. „Die Pfarrgasse, die nicht der Straßennetzbildung dient, konnte aber bereits zur Fußgängerzone umfunktioniert werden“, berichtet Hein: „Die Errichtung einer Fußgängerzone in dieser engen Sackgasse war längst überfällig. Sie sorgt nun dafür, dass die Belastung durch Abgase, Lärm, Reversieren, Verstellen der Zugänge zu den Häusern der Vergangenheit angehören und die Lebensqualität für Bewohner und Gastronomie deutlich steigen wird.“