Politik muss umgehend handeln, um Arbeitsplätze zu sichern

DSC_8683„Die Voestalpine wird in den nächsten Jahren neue Standorte in Amerika und Asien eröffnen und investiert so Milliarden in den Konzernausbau, um weiterhin am Weltmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. Leider sieht es für den Linzer Standort zukünftig weniger rosig aus, berichtet der freiheitliche Fraktionsobmann Markus Hein. „Der Standort Linz wird sogar von der Konzernführung in Frage gestellt. Das hätte für  den Wirtschaftsmotor Linz, der gegenwärtig bereits mit einer Rekordarbeitslosigkeit zu kämpfen hat, fatale Folgen.“ Die Konzernführung macht dafür die industriefeindliche Politik Österreichs und der Europäischen Union verantwortlich.

„Neben stark steigenden Lohnnebenkosten ist aber auch die Verschärfung der Schadstoffreduktionsziele ein Grund dafür, dass Linz an Attraktivität als VOEST-Standort immer mehr verliert. Andere Standorte, bei denen es nicht notwendig ist, teure und zugleich fragwürdige CO2-Emissionszertifikate von der EU zu erwerben, oder in denen die steuerlichen Belastungen geringer sind, werden so immer interessanter“, erklärt Hein.

„Für Linz hätte dieser Weg unmittelbare Folgen – Vernichtung von Arbeitsplätzen, Senkung der Kaufkraft und somit die Zerstörung der Wirtschaft und der Lebensqualität der Menschen in Linz“, fordert Hein Maßnahmen für den Erhalt des Industriestandortes Linz. „Es ist der falsche Weg, wenn die Politik jetzt eine ‚Vogel-Strauß-Strategie’ betreibt und wegsieht“, warnt Hein, und fordert die Bundesregierung auf: „Der Realität ins Auge zu sehen, diese arbeitsplatzfeindliche Politik einzustellen und umgehend Maßnahmen zu ergreifen, die den Weitererhalt des Linzer Industriestandortes garantieren! Arbeitnehmer- und Wirtschaftspolitik sind nicht automatisch ein Kampf gegeneinander – hier sind alle Betroffenen gemeinsam gefragt. Wir werden die Interessen der Linzer Betriebe und ihrer Mitarbeiter unterstützen!“ kündigt Hein an.