Hein: Donauschiffanlegestelle – Hein gegen Zerstörung des Naherholungsgebiets

Ausbau der Zu- und Abfahrten im Donaupark wäre ein umweltpolitischer Schuss ins Knie

In der hitzigen Diskussion um den Donauschifftourismus holt sich nun der zuständige Tourismusdirektor und Passauer Lokalpolitiker Dr. Steiner Schützenhilfe von Fremdenführern. Diese wollen tatsächlich einen weiteren Ausbau des Donauparks. Im Detail heißt das, breitere Zu- und Abfahrten für Busse, die potentielle Touristen, wie bereits Hein mehrfach kritisiert hat, aus der Stadt zu anderen Destinationen bringen. „Wir Freiheitlichen werden bei dem umweltpolitischen Wahnsinn nicht mitmachen. Wir werden die Zerstörung des Naherholungsgebiets im Donaupark durch noch mehr Busverkehr sicher nicht unterstützen“ schüttelt Hein den Kopf.

Die Donauschifffahrt und Busse verursachen im Linzer Donaupark erhebliche Emissionen. Es ist irritierend, dass gerade die Linzer Grünen hier kein Problem sehen! Im Gegenteil, sie wollen sogar zusätzliche Schiffanlegestellen. Das bedeutet, dass noch mehr Schiffe und Busse die ohnehin schwer belasteten Luftgüter in Linz verpesten würden, denn alleine für die Stromerzeugung werden 1,6 Mio. Liter Diesel verbrannt. „Es scheint so, als ob die Grünen Feuer mit Feuer bekämpfen wollen. Meine Erwartung wäre gewesen, dass die Grünen zumindest die rasche Elektrifizierung der Länder unterstützen würden – oft kann man sich täuschen!“ so Hein.

Hein hält an seiner Forderung weiterhin fest:  Linz ist in der Donaukreuzfahrt besser zu berücksichtigen. Zurzeit dienen wir nur als Verteil- und Müllentsorgungsknoten. Damit dies auch tatsächlich geschieht, werden die Linzer Freiheitlichen einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat einbringen. Fakt ist aber, erklärt Hein abschließend, dass ein weiterer Ausbau des Donauparks, damit Busse noch schneller Touristen wegkarren können, zum Schutz des Naherholungsgebiets für ihn nicht vorstellbar ist!