Hein: Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer müssen für ihre Klientel einstehen

Hunderte Millionen an angehäuften Notfall-Rücklagen werden dringend gebraucht 

Sowohl die Arbeiterkammer OÖ als auch die Wirtschaftskammer OÖ haben in den vergangenen Jahren immense finanzielle Rücklagen angehäuft. Für Notlagen, wie es in der Vergangenheit bereits mehrfach hieß, als sie aufgefordert wurden, auf die Rücklagen zurückzugreifen. „Jetzt sind wir in einer großen Notlage angekommen. Die AK und die WKO müssen sofort helfen! Arbeiter und Unternehmer brauchen dieses Geld dringend“, sagt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. „Durch die Corona-Krise kämpfen unzählige Unternehmer um ihre Existenz. Viele Arbeitnehmer sind von einer möglichen Arbeitslosigkeit bedroht. Dagegen muss nun angekämpft werden. Die Rücklagen von AK und WKO müssen dafür genutzt werden.“

Alleine die WKO Oberösterreich soll über Rücklagen von über 100 Mio. Euro verfügen. Auch das Budget der AK OÖ steigt von Jahr zu Jahr. „Jetzt muss Schluss sein, dass die Kammern ihre Millionen horten. Arbeitnehmer und Unternehmer brauchen sie in der aktuellen Corona-Krise mehr als je zuvor. AK und WKO müssen jetzt Taten setzen, um den Menschen in ihrer Not zu helfen!“, fordert Hein.