Hein an Gesundheitsminister: Endlich handeln statt großer Worte und medienwirksamer Versprechen

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein zu Primärversorgungszentren (PVZ): „Gesundheitsminister Mückstein kündigt medienwirksam eine Primärversorgungsoffensive an. Die dahingehenden Pläne der Regierung sind bis dato offenbar gescheitert. Dabei braucht es keine großen Worte, sondern konkrete Taten des Gesundheitsministers. Ein Linzer PVZ für Kinder und Jugendliche ist bereits in Planung – aufgrund der Untätigkeit des Gesundheitsministers sind diese Pläne aktuell gezwungenermaßen pausiert.“ 

„Anstatt nur medienwirksam von einer Primärversorgungsoffensive zu reden, muss Gesundheitsminister Mückstein einfach selbst zur Tat schreiten. Es ist nämlich seiner noch immer andauernden Untätigkeit geschuldet, dass die Pläne zur Errichtung eines Primärversorgungszentrums für Kinder und Jugendliche in Linz aktuell auf Eis liegen müssen. Noch dazu wurde er durch eine freiheitliche Resolution auch schon vom Linzer Gemeinderat aufgefordert, endlich tätig zu werden. Bis dato passierte jedoch nichts“, informiert der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein und ergänzt: „Dass die Regierungspläne – bis Ende 2021 insgesamt 75 PVZ in Österreich zu errichten – gerade einmal zu einem Drittel erfüllt wurden, ist nicht überraschend. Wenn der zuständige Gesundheitsminister nämlich lediglich auf große Worte und PR-Termine im Vorfeld von Wahlterminen setzt, anstatt wirklich zu handeln, kann keine Besserung erzielt werden.“

PVZ-Pläne in Linz schon fortgeschritten – scheitern an Gesundheitsminister

Auch in Linz gibt es auf Initiative des freiheitlichen Gesundheitsstadtrates Michael Raml bereits Pläne, ein Primärversorgungszentrum für Kinder und Jugendliche zu errichten. „Gerade unsere Jugend braucht die bestmögliche gesundheitliche Versorgung in jeglicher Hinsicht. Nicht zuletzt, weil sie durch die Corona-Einschränkungen der türkis-grünen Bundesregierung sowohl psychisch als auch physisch besonders gelitten hat. Zur Errichtung eines PVZ für Kinder und Jugendliche steht Gesundheitsstadtrat Raml bereits in Kontakt mit der Ärztekammer, die diese Pläne unterstützt und befürwortet. Die aktuelle Fassung des Primärversorgungsgesetzes lässt jedoch die Errichtung eines PVZ nur für Kinder- und Jugendheilkunde nicht zu. Deshalb sind wir bereits an den zuständigen Gesundheitsminister Mückstein herangetreten, um hier die dringend nötige Änderung des Gesetzes zu erreichen“, zeigt Hein auf. „Aber noch immer ohne Erfolg. Der Gesundheitsminister ist noch immer untätig dahingehend. Wenn er nun medienwirksame Versprechen macht, hat unsere Jugend nichts davon. Er muss endlich handeln.“