Hartl: Nein zur roten Erbfolge im Linzer Jugendbeirat

Nähe der SJ zu Unterstützern von radikalen paramilitärischen Organisationen ist mehr als besorgniserregend

Der Jugendbeirat der Stadt Linz ist ein Gremium, um den Austausch zwischen Kinder- und Jugendorganisationen zu fördern. Stellvertreter der Jugendbeiratsvorsitzenden Vbgm Karin Hörzing war bisher der SJ-Funktionär, Martin Forstner. „Anstatt nach seinem Rücktritt den Beirat aus der Umklammerung der Parteipolitik zu befreien, tritt nun die rote Erbfolge in Kraft. Wieder wird damit eine Gelegenheit verpasst, die Führung des Jugendbeirates zu entpolitisieren“, erklärt der Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend Linz Daniel Hartl.

Nachfolgerin von Martin Forstner soll nun Fr. Merima Zukan werden. Wie Forstner zum Zeitpunkt seiner Bestellung, ist auch Zukan amtierende Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Linz. „Dass die Genossen der SJ Hand in Hand mit Unterstützern von ausländischen Paramilitärs gehen, ist mehr als besorgniserregend. War es doch die Sozialistische Jugend, die kürzlich zu einer ‚Solidaritätskundgebung‘ für die kurdischen Milizen im Syrienkonflikt aufgerufen hatte. Warum man als Parteijugend der SPÖ Werbung für Kampfeinheiten in ausländischen bewaffneten Konflikten machen muss, ist für mich unverständlich. Will man damit etwa neue Wählergruppen von der kurdischen PKK abgreifen?“, wundert sich Hartl.

„Dass Personen mit solch geringem Konfliktbewusstsein die sozialistische Erbpacht in Linz weiter am Leben erhalten, ist für mich inakzeptabel. Die Freiheitliche Jugend fordert daher, die Position des Vorsitzenden-Stellvertreters im Jugendbeirat mit einer weniger polarisierenden Person nach zu besetzen. Wir unterstützen sicher keine Person, welche sich mit radikalen Gruppierungen umgibt!“, erklärt Hartl abschließend.