Haginger: Fragwürdige Vermietungspraxis in Linz

SPÖ bevorzugt ihr Wählerklientel in Migrantenvereinen

In Linz-Kleinmünchen bekommt der afghanische Migrantenverein „Neue Hoffnung“ (ZVR: 656097745) neue Vereinsräumlichkeiten. Starker Unmut darüber wird u.a. bei den Anwohnern laut, zumal es sich beim Vermieter um die Stadt Linz handelt. „Man hat den Eindruck, dass die Verantwortlichen der Stadt Linz sehr bemüht sind, besonders Vereinen dieser Art eine neue Heimat zu bieten. Politisch zuständig dafür ist SPÖ-Stadträtin Regina Fechter“, erklärt die freiheitliche Gemeinderätin Patricia Haginger und führt weiter zur städtischen Vermietungspraxis aus: „Als vor einiger Zeit ein österreichischer Traditionsverein dringend Räumlichkeiten benötigt hätte, wurde seitens der Stadt sehr schnell klargemacht, dass kein städtisches bzw. stadtnahes Vereinslokal zur Verfügung steht. Bei Migrantenvereinen – dem potentiellen Wahlklientel der SPÖ Linz – sieht dies freilich völlig anders aus. Stolz verkündet ‚Neue Hoffnung‘ bereits auf Facebook, dass ein Sitz in der Denkstrasse gefunden wurde. Selbstverständlich erfolgt diese Ankündigung nicht auf Deutsch.“ (siehe hier: https://de-de.facebook.com/vereinneuehoffnung/posts/2290336791183719?__tn__=-R)

Dass Migrantenvereine, die mit ihren Mitgliedern vorrangig in ihrer eigenen Muttersprache kommunizieren, wenig bis nichts zur Integration beitragen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Warum die Stadt Linz genau solche Vereine durch ihre Vermietungspraxis aktiv unterstützt und damit sogar gegen die Integration arbeitet, ist äußerst fragwürdig. Wenn überhaupt, macht die Ausbildung von Afghanen in ihrer Muttersprache dann Sinn, wenn sie auf eine möglichst schnelle Rückreise in ihr Heimatland vorbereitet werden sollen. „Offensichtlich ist eine zeitnahe Remigration aber gar kein erklärtes Ziel des Vereins. Ganz im Gegenteil ist im Vereinszweck von ‚Neue Hoffnung‘ von der ‚Förderung von Migrantinnen im Integrationsprozess‘ die Rede“, führt Haginger weiter aus.

Ob der Integrationsprozess tatsächlich durch die Vereinstätigkeit von „Neue Hoffnung“ gefördert wird, bleibt für Haginger stark zweifelhaft. So gestaltet der Verein offenbar mit Hilfe des Senders DorfTV muttersprachliche Sendungen (siehe etwa hier: https://www.dorftv.at/system/files/webvideos/x264_high/27892.mp4) oder bietet Muttersprachkurse für Jugendliche an.