Grabmayr: Vbgm Baier ist ein Meister der Kritik, aber leider ein Zwerg bei der Umsetzung eigener Aufgaben

Angstmache sollte nicht die Hauptaufgabe des Linzer Wirtschaftsreferenten sein

Die Stadt Linz ist zurecht stolz darauf, das wirtschaftliche Herz des Landes Oberösterreich zu sein. Diese Position gilt es aber nicht passiv zu behaupten, sondern durch mutige Umsetzung neuer Projekte abzusichern bzw. auszubauen. „Die Änderung der Bedürfnisse, besonders im Linzer Handel, sind derzeit bei einem Bummel durch die Linzer Landstraße für jedermann zu sehen“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr: „Hier wird es nicht genügen, ein paar langfristige Papiere zu beschließen und auf die Gesundung der Lage durch ein ‚Wunder‘ zu hoffen.“

Städte haben sich seit dem Hochmittelalter immer wieder weiterentwickelt – man kann auch sagen neu erfunden. Dafür ist die mutige Planung von zukunftsträchtigen Projekten unumgänglich. Die von Infrastrukturstadtrat Markus Hein kürzlich präsentierten Pläne zur ‚Post City‘ haben den nötigen Esprit dazu, die Attraktivität der ganzen Linzer Innenstadt zu erhöhen. Anstatt sich an diese Chance, die die Errichtung eines modernen Arbeits-, Wohn- und Geschäftskomplexes bietet, anzuhängen, fällt dem Wirtschaftsreferenten der Stadt Linz nichts besseres ein, als die Pläne madig zu machen.

„Für Vbgm Bernhard Baier scheint das Einkaufsvolumen in einer Stadt eine fixe Größe zu sein, die nur verschoben, aber nicht verändert werden kann. Die Kunst Nachfragen zu schaffen, auf der unser ganzes Wirtschaftswachstum seit 50 Jahren beruht, scheint er nicht zu kennen. Vielleicht sollte sich der Vizebürgermeister besser mit den Grundlagen des Marketing vertraut machen, bevor er refelexartig jeden Vorschlag, der nicht aus seiner Feder stammt, schlecht macht“, so Grabmayr abschließend.