Grabmayr: Salziger Impuls für schwarzen Vizebürgermeister

Freiheitliche Initiative könnte den Linzer Winterdienst umkrempeln

„Ein innovatives Verfahren zur Enteisung von Straßen könnte in Linz sein Debüt feiern. Ein Verfahren bei dem Gurkerlwasser aufbereitet und auf Straßen versprüht wird, könnte für Linz einen enormen Mehrwert bieten. Der oberösterreichische Verkehrslandesrat hat sein Interesse an dieser Methode bereits verlautbart. Ich fordere den zuständigen VP-Vizebürgermeister Bernhard Baier deshalb auf, sich als Pragmatiker in seinem Aufgabengebiet zu beweisen“, so der freiheitliche FP-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

Grabmayrs Ansatz wurde in Bayern entwickelt. „Ausgangsmaterial“ ist Salzwasser, in welchem Essiggurkerl eingelagert wurden. Wird das Gemüse dann weiterverarbeitet, bleiben großen Mengen der Salzlösung zurück. Diese wurden bisher entsorgt. Nachdem der Salzgehalt angehoben wird, kann das Wasser als Enteisungsmittel eine Weiternutzung erfahren. Zukünftig soll dieses Verfahren auf Bayerns Straßen angewandt werden.

„Die Argumente für eine Umsetzung des Verfahrens in Linz sind vielseitig. Unmengen an Wasser könnten anstatt durch die Kläranlage, über die Straßen von Linz fließen. Das würde wahrscheinlich der Stadt hohe Kosten für den Winterdienst ersparen und könnte zudem als Impuls für Nachhaltigkeit auch auf andere österreichische Städte ausstrahlen. Ich bin mir sicher: In Zusammenarbeit mit dem Innovationsbüro des Magistrats könnte hier Großes gelingen“, führt Grabmayr seine Initiative weiter aus. Grabmayr drängt daher auf eine rasche Prüfung und Umsetzung seiner Idee im Stadtgebiet.

„Für einen Vizebürgermeister sind Tatendrang, Interesse an Innovation und Engagement unerlässlich. Wenn diese Eigenschaften hinsichtlich Baiers ‚Management‘ der Linzer Wirtschaft nur schwach ausgeprägt zu sein scheinen, könnte er sie im Bereich des Winterdienstes unter Beweis stellen. Ihm würde sich hier auch ein hervorragender Anknüpfungspunkt für seine medial ausführlich zur Schau gestellten Ambitionen um Nachhaltigkeit bieten“, so ein optimistischer Grabmayr abschließend.