Grabmayr: Linzer Stadtbild schützen!

Vandalenakte sind gemäß der geltenden Rechtslage häufig schwerwiegende Delikte

Leider kommt es in Linz immer wieder zu Vandalenakten, welche sich gegen Kulturgüter im öffentlichen Raum richten. Diese werden mutwillig verschmutzt, beschädigt oder sogar zerstört. „Das Linzer Stadtbild gehört uns allen, daher haben die Stadt und ihre Vertreter darauf zu achten. Das Unrechtsbewusstsein so mancher Täter scheint nicht besonders ausgeprägt zu sein. Daher muss die Stadt Linz ohne Ausnahme Anzeige gegen die unbekannten Täter erstatten, um ihnen die Unrechtmäßigkeit ihrer Taten klarzumachen“, fordert der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

„Bei vielen Beschädigungen an Kulturgütern handelt es sich um ´schwere Sachbeschädigung´“, erklärt Grabmayr. Dies umfasst jede Sachbeschädigung, die an Kirchen oder Gebäuden anderer Religionsgemeinschaften, aber auch Gräbern oder Totengedenkstätten, begangen werden. Denselben Schutz genießen auch alle öffentlichen Denkmäler bzw. Sachen von allgemein anerkanntem wissenschaftlichem, volkskundlichem, künstlerischem oder geschichtlichem Wert im öffentlichen Raum.

„Angesichts der Häufigkeit der Fälle von Beschädigungen von Kulturgütern, stellt sich die Frage, ob die Stadt Linz diese ´schweren Sachbeschädigungen´ regelmäßig von den dafür zuständigen Behörden verfolgen lässt. Sollte die Stadt bei Sachbeschädigungen gegen ihr eigenes Eigentum auf Anzeigen verzichten, so ist die Darlegung dieser Gründe durch das zuständige Stadtsenatsmitglied sicherlich von öffentlichem Interesse“, so der freiheitliche Grabmayr, der eine Anfrage diesbezüglich an die ÖVP-Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer eingebracht hat, abschließend.