Grabmayr: Linzer Museen als (zu) hoher Kostenfaktor

Effektivere Gestaltung der Museumskultur in Linz nötig

Kultureinrichtungen, wie zum Beispiel Museen, sind außer Frage ein wichtiger Bestandteil unserer Heimatstadt. Sie genießen auch hohen Stellenwert bei den Linzerinnen und Linzern. Die „Linzer Museen“ sind dabei einerseits wertvolle Kultureinrichtungen, andererseits stellen sie eine finanzielle Belastung für die Steuerzahler dar, die leider immer noch viel zu hoch ist. So hat jeder einzelne Museumsbesucher im Jahr 2017 der Stadt Linz, und somit dem Steuerzahler, etwa 56€ gekostet. Dies ist zwar kaum vorstellbar, jedoch die traurige Wahrheit. Hier besteht ganz klar Handlungsbedarf.

„Dass Museen keine „Cash-Cows“ sind und keine hohen Einnahmen lukrieren, ist bekannt. Aber der Umstand, dass trotz ausreichend großer Besucherzahlen so hohe Kosten auf den Steuerzahler zukommen, ist nicht hinnehmbar!“, stellt der Linzer FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr zutreffend fest. „Die jahrelange Misswirtschaft in den Linzer Museen hat anscheinend noch immer kein Ende gefunden. Kultur und Kulturvermittlung ist und bleibt uns Freiheitlichen ein großes Anliegen. Aber auch der sinnvolle Einsatz von Linzer Steuermitteln muss sichergestellt sein! Deshalb muss bei den Linzer Museen ein Umdenken geschehen und genau geprüft werden, wie das möglich ist.“, so Grabmayr.

„Die Zahlen und Fakten müssen auf den Tisch gelegt werden!“, fordert der freiheitliche Gemeinderat. „Wenn nur ein Bruchteil der Besucher jeden Tag den (Voll-)Preis für ein Ticket bezahlt, wird das die Kosten für den Steuerzahler nicht senken können. Eine detaillierte Darstellung der Finanzen, aber auch wie viele geschenkte und wie viele bezahlte Tickets vergeben werden, muss vom Aufsichtsrat dargelegt werden. Nur so kann man die vorhandenen Probleme bei der Wurzel packen und versuchen sie zu lösen!“, meint Grabmayr.