Grabmayr: Linzer Christkindlmarkt muss ein Vorzeigemarkt bleiben

Leerstände bei Marktgastronomie vermeiden – objektive Nachbesetzung gewährleisten

„Seit langer Zeit ist der Christkindlmarkt am Linzer Hauptplatz ein Highlight im Marktgeschehen des Linzer Advents. Seit Jahr und Tag wird der Hauptplatz, der auch durch die Linzer Weihnachtsbeleuchtung attraktiviert wird, zur Adventzeit von Schau- und Feierlustigen gestürmt. Ein Fixpunkt  und kulinarischer Höhepunkt sind die traditionellen Bratwürstelstände. Viele Linzer freuen sich dort in entspannter Atmosphäre einen urösterreichischen Imbiss zu sich nehmen zu können“, berichtet der Linzer FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr. „Es ist daher betrüblich, dass der renommierte Linzer  Wirt und VP-Politiker Robert Seeber seinen Stand aufgeben will. Dies ist sein gutes Recht. Gleichzeitig hat aber auch die Stadt Linz ihre Interessen zu wahren. Das Hauptinteresse der Stadt muss es wohl sein, eine sofortige Neuvergabe  an einen einschlägig tätigen Linzer Wirt zu bewerkstelligen!“

Wichtig für die Linzer ist ein neuer Stand unter fachgerechter Leitung und nicht eine Leerstand für den Christkindlmarkt 2016. Hier stellt sich für mich die Frage, so Grabmayr, welche Rechte die Stadt Linz und damit die zuständige Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider hat. „Die Frage der Abgeltung für den seinerzeit angekauften Stand sollte wohl klar geregelt sein. Alles andere wäre für die Wirtschaftsstadt Linz  eine herbe Enttäuschung“, mahnt Grabmayr. „Auch ist zu hoffen, dass es für die Nichtbewirtschaftung eines Standes, kräftige, wirtschaftlich schmerzende Pönale Vereinbarungen gibt.“

Nichts ist einem Markt abträglicher als leere Flächen. Die Freiheitlichen hoffen daher, dass von Seiten Wegscheider die objektiven Kriterien der Übernahme veröffentlicht werden. Genauso wichtig ist der finanzielle Rahmen zu dem die städtische Stellfläche inkl. Stand weiter zu geben ist. „Sollte es hier keine Regelung geben, würde angesichts der beteiligten Personen wohl ein schaler Geschmack entstehen. Im Interesse der Linzer und ihrer Gäste ist zu hoffen, dass es zu einer raschen Neubesetzung noch für die Marktsaison 2016 kommt. Angesichts des mehr als knappen Zeitplans kommt wohl nur die Vergabe an einen bereits erfahrenen Gastronomen in Frage. Die Inkaufnahme eines Leerstandes kann keine Alternative sein und würde wohl ein bedenkliches Licht auf das Wirtschafsressort werfen“, schließt Grabmayr.