Grabmayr: Jede Kultur braucht eine lingua franca

Das Integrationsbüro sollte die Staatssprache Deutsch fördern

So wie jedes Jahr wird auch heuer wieder der Tag der Sprachen in Linz veranstaltet. Beim Durchlesen des Programms wird eine Verherrlichung der multikulturellen Gesellschaft sichtbar. Mittlerweile teilt aber ein wachsender Teil der Linzer den von den Freiheitlichen schon lange vertreten Standpunkt, dass bei Multikulti die Risiken wesentlich höher sind als die Chancen.

„Gerade in einer Stadt mit einem derart hohen Anteil an Menschen fremdländischer Muttersprache wie Linz, ist es für ein friedliches Zusammenleben unerlässlich, dass alle eine gemeinsame Verkehrssprache möglichst perfekt beherrschen. Ziel von Integrationsmaßnahmen kann es daher nicht sein, romantische Happenings zu veranstalten, die die reale Lage in Linz geradezu grotesk konterkarieren“, sagt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

Für uns Freiheitliche ist die Aufgabe von Integrationsbüro und Migrations- und Integrationsbeirat, wie schon ihre Namen sagen, die Integration. Diese kann nur funktionieren, wenn alle die gekommen sind, die lingua franca, in unserem Falle Deutsch, lernen. Hier gibt es nach wie vor wachsende Defizite. Diese zu beheben ist die Hauptaufgabe von städtisch finanzierten Stellen, wie dem Integrationsbüro.