Grabmayr: Ist das „Recht auf Faulheit“ förderungswürdige Kultur?  

Kulturzentrum „KAPU“ mit fragwürdigem Kulturverständnis

Die Stadt Linz ist zu Recht stolz darauf, eine Kulturstadt zu sein. Was jedoch unter den Begriff Kultur fällt, da scheiden sich die Geister. „Für uns Freiheitliche gibt es eine klare Grenze, was förderungswürdige Kultur ist und welche Art von Kultur privat zu finanzieren ist. Es ist nämlich sicher nicht Aufgabe der öffentlichen Hand, politische Agitationen, Aufrufe zu Krawall oder gar zu Gewalt, finanziell zu unterstützen! Leider ist für so manchen unserer Mitbewerber diese Trennungslinie nicht so klar erkennbar“, sagt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr und spricht dabei das „Kulturzentrum KAPU“ an. „Dieses sogenannte Kulturzentrum, das jährlich mit über 80.000 Euro von der Stadt Linz unterstützt wird, fällt immer wieder mit einem originellen Programm auf. Denn die Vermittlung von Kulturgut steht dabei sicher nicht im Fokus!“

„Zur Haupttätigkeit dieses Vereins gehören zum Beispiel Aufrufe, um gegen Bälle zu demonstrieren oder auch die Vermittlung sehr fragwürdiger Slogans. ´Wir nehmen uns das Recht auf Faulheit, auf selbstbestimmte Lebensgestaltung und das Recht, nicht zu arbeiten´ ist nur einer davon. Soweit so kurios, da es im freiheitlichen Rechtsstaat natürlich kein ´Recht, nicht zu arbeiten´ gibt. Die Bundesregierung unternimmt hingegen gottseidank sehr viel, damit möglichst alle Menschen in Österreich arbeiten gehen können“, so Grabmayr.

Surreal wird das Ganze, wenn man bedenkt, dass das „KAPU“ von der Stadt Linz als Kulturinstitution massiv unterstützt wird. „Hierfür gibt es nur 2 Erklärungsmodelle: Entweder, die Stadträtin Doris Lang- Mayerhofer weiß nicht so genau, wen sie da unterstützt. Oder, die Stadträtin will einen bewussten Kontrapunkt gegen die Politik ihres VP Bundesparteiobmann Kurz machen. Beides gefällt uns Freiheitlichen im Interesse der Linzer Bürger nicht“, erklärt Gemeinderat Grabmayr.

Er hofft auch, dass die immer wieder gesetzten Provokationen des „KAPU“ zu einem Auslaufen der zweckentfremdeten Kulturförderung führen werden. „Es wäre sicherlich spannend zu erfahren, welche Mittel das ´KAPU´ aus dem Verkauf von Karten zu Konzerten von Provokationsbands, wie „Die Bäckersterne“, erzielt. Diese Band ist ja bereits mit linksextremen Texten, die sie in einem Jugendzentrum ´zum Besten´ gegeben haben, aufgefallen. Bei dieser, zu Recht weithin unbekannten Musikgruppe, steht zur Abwechslung mal nicht das ´Recht auf Faulheit´ sondern ´Das Scheiß auf dein Vaterland´ im Mittelpunkt der kulturellen Ergüsse“, sagt Wolfgang Grabmayr.