Grabmayr fordert: Konzept zur Attraktivierung des Urfahraner Grünmarktes

Enorme Kosten für Neugestaltung im Jahr 2011 dürfen nicht als nutzlose Investition in die Geschichte der Stadt Linz eingehen

Der Urfahraner Grünmarkt besteht seit den 1980er Jahren, im Jahr 2011 wurde der Markt um 3,7 Millionen Euro neu gestaltet. Ein „einladender Park mit integriertem Markt“ sollte das Gelände für Kunden attraktiver machen. „Heller, freundlicher, größer. Das ist richtig super geworden. Jetzt muss sich das halt noch herumsprechen“, freute sich damals eine Lebensmittelhändlerin. Seit dem Umbau des Urfahraner Grünmarktes klagen die Marktfahrer und die ansässigen Gewerbetreibenden jedoch über die sinkende Zahl der Besucher, daran hat sich bis heute nichts geändert.

„Das Markt-Marketing hat augenscheinlich versagt. Zusätzlich wurden Forderungen, die durch die damals Zuständigen zugesagt wurden, wie etwa die Aufnahme des Grünmarktes in das ‚Linzer-Advent-Konzept‘, nicht verwirklicht. Ausreden, dass die Lage des Areals nicht optimal sei, lassen wir nicht gelten. Die damalige ÖVP-Stadträtin Wegscheider sah beispielsweise die Parkplatzregelung als Grund für die ungenügende Kundenfrequenz. Kurzparkplätze als auch Tiefgaragenplätze in der näheren Umgebung waren damals und sind heute in ausreichender Zahl verfügbar. Zusätzlich ist der Markt bestens an das Öffentliche Verkehrsnetz angebunden“, so der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

„Seitens des Wirtschaftsressorts wäre es nun an der Zeit, endlich Maßnahmen zu setzen, um das rund 4.700 Quadratmeter große Areal im Herzen von Urfahr zu attraktivieren und den Grünmarkt nicht weiterhin verkommen zu lassen. Die hohen Kosten für den Umbau des Platzes (ca. 3,7 Millionen Euro) dürfen nicht als nutzlose Investition in die Geschichte der Stadt Linz eingehen. Wir ersuchen daher den zuständigen ÖVP-Referenten Bernhard Baier, ein durchdachtes Konzept zu erarbeiten, welches sowohl den Kunden als auch den Marktfahrern entgegen kommt und einen florierenden Marktplatz zum Ziel hat“, fordert Grabmayr.