Grabmayr: Baier muss Generalplan für die Entwicklung aller Linzer Märkte liefern

Freiheitliche Forderung vom Gemeinderat beschlossen

Wie die Gemeinderatssitzung vom 21. September 2017 und insbesondere die Wortmeldung von Vbgm Bernhard Baier zeigte, braucht Linz einen Generalplan für die Marktentwicklung. „Für die großen Märkte wie den Südbahnhofmarkt, Urfahraner Jahrmarkt, Christkindlmarkt oder den Weihnachtsmarkt existiert seit Jahren ein funktionierendes Konzept. Diese Märkte werden von Linzern und Gästen auch sehr gut angenommen. Luft nach oben besteht aber auf den bestehenden Märkten wie am Spallerhof, Bindermichl, Oed, Neue Heimat, Herz-Jesu-Kirche, Grünmarkt Urfahr, etc. Darüber hinaus gibt es das beschlossene Projekt eines Marktes am Froschberg und das Projekt von Linzer Kaufleuten am Schillerpark und am Volksgarten“, begründet der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr den freiheitlichen Antrag.

„Diese kleinen lokalen Märkte haben alle das Problem, dass sich zu wenig Beschicker finden, die diese beliefern. Als Folge dessen hält sich der Ansturm der Wohn- und Arbeitsbevölkerung in Grenzen. Diese Situation verlangt dringend einen Generalplan. Sinn eines solchen Plans ist es, Synergien für die Beschicker und die potentiellen Kunden darzulegen. Aufgabe des Marktreferenten ist es, die verschiedenen Stakeholder zu begeistern“, so Grabmayr.

„In der letzten Gemeinderatssitzung vom 19. Oktober wurde die freiheitliche Forderung nach einem Generalplan für die Entwicklung und Attraktivierung aller Linzer Märkte beschlossen, auch wenn sich der zuständige Marktreferent, mitsamt seiner Partei, der Stimme enthielt, sowie auch die Neos und die Grünen“, zeigt sich Grabmayr erfreut und berichtet weiter: „Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer OÖ und der Wirtschaftskammer OÖ darf Vbgm Baier nun ein brauchbares Konzept entwickeln, das er dem Wirtschaftsausschuss, in hoffentlich absehbarer Zeit, präsentieren wird. Hinkünftig erwartet die freiheitliche Fraktion, dass ein so ambitionierter Politiker wie Vbgm Baier nicht nur Ratschläge für andere Resorts gibt, sondern seine Kreativität im Besonderen in die offenen Probleme seines Resorts einfließen lässt“, so Grabmayr abschließend.