GR Walcher: Homeoffice-Offensive für Linz!

Richtig implementiert bietet Teleworking Vorteile für alle

Eine Homeoffice-Offensive für Linz fordern die Freiheitlichen bei der nächsten Gemeinderatssitzung. Denn richtig implementiert, bietet Teleworking Vorteile für alle Beteiligten: Mitarbeiter, Betriebe, ja sogar die Allgemeinheit können davon profitieren. „Für die Mitarbeiter bedeutet der Zeitgewinn durch den Wegfall des Pendelns vor allem eine Steigerung der Lebensqualität, da sie wertvolle Zeit gewinnen. Dadurch steigen Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation, was, neben der Ersparnis an Infrastruktur- und Betriebskosten, auch den Arbeitgebern zugutekommt. Die Allgemeinheit profitiert von einer verbesserten Verkehrssituation und Umweltbilanz“, ist die freiheitliche Gemeinderätin Susanne Walcher überzeugt.

In jüngster Zeit klagt die Wirtschaft wiederholt über einen Fachkräftemangel. Gleichzeitig müssen Studien zufolge in Österreich ca. zwei Millionen Familien mit Kindern berufliche Abstriche machen. Denn Arbeitszeiten, Pendeln und Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen sind oft sehr schlecht vereinbar. Auch hier könnte eine Homeoffice-Offensive deutliche Verbesserungen bringen.

Gleichzeitig zeigen die Befragungen aber auch, dass gerade im Bereich Teleworking eine große Schere zwischen Wunsch und Realität klafft. 85 Prozent der Arbeitnehmer sehen Home-Office sehr positiv oder positiv. Auf Arbeitgeberseite sind es nur 22 Prozent. Allerdings sehen 52 Prozent der Arbeitgeber Home-Office positiv, wenn die Voraussetzungen stimmen. „Dies ist der Punkt, an dem die Politik ansetzen muss. Daher soll der Linzer Wirtschaftsreferent in einem ersten Schritt die entsprechenden Daten der Linzer Unternehmen erheben lassen. Und anschließend, in einem zweiten Schritt, in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Strategien erarbeiten, um die Teleworking-Rate in Linz zu steigern“, so Walcher abschließend.