Kommenden Dienstag tagt erstmals das personell aufgestockte Gremium

8_michael_ramlDank eines freiheitlichen Gemeinderatsantrag ist es nun endlich soweit: Am Dienstag tagt erstmals ein personell aufgestockter städtischer Jugendbeirat. Antragsteller und FPÖ-Jugendsprecher GR Michael Raml zeigt sich über den Erfolg erfreut, fordert jedoch weiterhin mehr Kompetenzen: „Künftig sind alle Organisationen zur Mitarbeit eingeladen, die Jugendarbeit in unserer Stadt leisten. Wir wollen zudem, dass dem Jugendbeirat auch thematisch mehr Kompetenzen und Aufgaben zukommen sollen. So könnten zum Beispiel eigene Veranstaltungen, wie Diskussionsrunden zu jugendrelevanten Themen, organisiert werden! Ein ‚zahnloser Papiertiger‘ oder eine ‚bloße Quatschbude‘ wären ein Hohn für interessierte Jugendliche!“

Bislang bestand der Jugendbeirat nur aus politischen Vorfeldorganisationen und konnte kaum Aktivitäten, geschweige denn konkrete Ergebnisse, vorweisen. Raml betont, dass eine breitere Aufstellung der erste Grundstein für Vernetzung, Zusammenarbeit und Meinungsbildung ist. „Die Politik soll Jugendliche offensiver ansprechen und auf sie zugehen. Wir treten jedenfalls dafür ein. Leider konnten sich die anderen Fraktionen in den Verhandlungen dazu nicht durchringen.“ Der freiheitliche Jugendsprecher und jüngste Linzer Gemeinderat mahnt daher: „Sozial- und Jugendstadtrat Stefan Giegler ist dafür verantwortlich, dass der neue Jugendbeirat auch etwas weiterbringen kann.“