FPÖ bekäftigt Forderung nach weiterer Nutzung und Ausbau der Unterführung zur Nibelungenbrücke.

Die Verbesserung und die Sicherheit des Verkehrsflusses zwischen Hauptplatz und Nibelungenbrücke hatte zuletzt ein FPÖ-Gemeinderatsantrag zum Inhalt, der von Rot-Grün abgelehnt wurde. Nun wird die Situation erneut zum Gegenstand politischer Diskussion: Grund dafür ist der tragische Verkehrsunfall einer Fußgängerin am letzten Dienstag, den Vbgm Klaus Luger (SPÖ) zum Anlass für eine Veränderung der Kreuzung nehmen möchte.

„Bereits am 1. Juli 2010 hat die FPÖ-Fraktion im Linzer Gemeinderat einen Antrag zur Verbesserung des gefährlichen Kreuzungsbereichs Hauptplatz/Nibelungenbrücke eingebracht. Dieser Antrag fand jedoch keine Mehrheit – auch die SPÖ hat unsere Vorschläge damals abgelehnt. Scheinbar muss erst etwas passieren, damit der Verkehrsreferent tätig wird“, zeigt sich GR Manfred Pühringer verwundert. „Unser Zugang ist hier anders: Wir möchten Gefahrenstellen im Verkehr entschärfen, bevor es zu vermeidbaren Unfällen kommt.“

„Die nun von Vbgm Luger vorgeschlagene Auflassung der Fußgängerunterführung ‚mangels Auslastung‘ gleicht – gerade im Hinblick auf den tragischen Vorfall von voriger Woche – einem Schildbürgerstreich. Gerade eine Unterführung ist die sicherste Variante zur Straßenquerung und verbessert auch die Flüssigkeit des Verkehrs“, stellt Pühringer fest. „Wesentlich sinnvoller wäre es daher, den ursprünglichen FPÖ-Vorschlag umzusetzen, der eine Auflassung der oberirdischen und eine Erweiterung der unterirdischen Querung für Radfahrer und Fußgänger vorsieht. Damit würde die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht und die Stauproblematik in Stoßzeiten gelöst“, hofft Pühringer auf ein Umdenken der zuständigen Politiker für eine sichere und verkehrstechnisch sinnvolle Lösung.