Stellungsbetrieb in Linz halten, restliches Kasernenareal verkaufen

5_werner_pfefferDer Linzer Gemeinderat hat vergangenen Donnerstag mehrheitlich für die freiheitliche Resolution an die Oö. Landesregierung und den Oö. Landtag gestimmt, die Ärzteproblematik in der Stellungsstraße einer dauerhaften und langfristigen Lösung zuzuführen. „Der Ball liegt nun bei Landeshauptmann Josef Pühringer. Sein Versprechen mit einem Ärztepool der Stellungsstraße unter die Arme zu greifen, muss nun auch in die Tat umgesetzt werden“, berichtet der Linzer FPÖ-Gemeinderat Werner Pfeffer. „Sonst droht rund 3.500 Stellungspflichtigen das Schicksal ihre Tauglichkeitsüberprüfung in Wien, St. Pölten, Graz, Klagenfurt oder Innsbruck absolvieren zu müssen.“

„Es macht derzeit auch keinen Sinn, wie es die Linzer ÖVP gefordert hat, den Ball an den Verteidigungsminister Gerald Klug weiterzuspielen. Dieser hat ohnehin kein Interesse daran, die Stellungstraße in Linz zu halten. Zudem ist die Zeit zu knapp, die vakanten Ärztestellen nach zu besetzen, dass der Betrieb ohne Einschränkung weiterlaufen kann“, erklärt Pfeffer und appelliert: „Das Bundesheer braucht jetzt eine Lösung! Die Aufforderungen zur Stellung müssen Monate im Vorhinein an die Betroffenen übermitteln werden. Aus derzeitiger Sicht, kann die Stellungstraße mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen, nicht alle stellungspflichtigen Oberösterreicher untersuchen. Bleibt zu hoffen, dass Pühringer diese jungen Menschen nicht in die Pfanne haut!“

„Die Verantwortlichen in der Stellungsstraße brauchen Planungssicherheit. Es kann doch für Landeshauptmann Pühringer kein Problem darstellen, den notwendigen Ärztebedarf zu decken, sofern der Wille dazu da ist“, stellt Pfeffer fest, der sich generell für den Erhalt des Stellungsbetriebs in Linz ausspricht. „Der Plan die Stellungsstraße nach Hörsching zu verlegen ist absurd. Die öffentliche Anbindung ist miserabel und kostspielige bauliche Maßnahmen müssten erst getroffen werden. Die effizienteste Lösung ist es, den Stellungsbetrieb in Linz zu belassen und das nicht mehr benötigte Kasernenareal in der Garnisonsstraße könnte beispielsweise der Stadt für den Wohnbau zur Verfügung gestellt werden!“