Fußgängerunterführungen sollte die Straßenquerung erleichtern

 

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„Derzeit stehen in der Ortsmitte von Ebelsberg Personen mit Gehhilfen verwundert und kopfschüttelnd vor einer Fußgängerunterführung und wissen nicht, wie sie auf die andere Straßenseite kommen sollen. Es bleibt nur die Möglichkeit eines Sprints über die B1 oder der Gang zur Ampelanlage“, kritisiert der freiheitliche Gemeinderat Werner Pfeffer und greift die Kritik der Anwohner von Ebelsberg auf: „Diese Stiegenanlage ist eine gefährliche Stolperfalle, die umgehend entschärft werden muss. Spätestens anlässlich der Bebauung der Baulücke in der Ortsmitte von Ebelsberg durch die städtische GWG muss die Fußgängerunterführung der Wiener Straße auf eine Ausstattung gebracht werden, welche die Benutzung dieser Anlage auch für mobilitätsbehinderte Personen erleichtert!“

Pfeffer, der den Zustand dieser Bauanlage heftig kritisiert führt weiter aus: „Mütter, Väter und Großeltern mit Kinderwagen würden ebenso gerne diese Möglichkeit der Überquerung der Wiener Straße nutzen, wenn dies zumindest mit Hilfe einer Rampe erleichtert werden würde. Man hätte eigentlich schon bei der Errichtung dieser Anlage an Barrierefreiheit denken und danach planen müssen“, stellt Pfeffer kopfschüttelnd fest.

Es existieren einige Fußgängerunterführungen in Linz, welche nicht direkt zur Benutzung einladen. Einer dieser ganz wichtigen unterirdischen Übergänge befindet sich an der Verbindung der Nibelungenbrücke zum Hauptplatz. „Der Bau solcher Anlagen dient dem Schutz der Bevölkerung und sollte auch den Verkehrsfluss flüssiger gestalten. Offensichtliche Sicherheitsdefizite und Mängel müssen umgehend behoben werden. Der Verbesserung der Benutzbarkeit dieser Fußgängerunterführungen soll ein entsprechender Antrag in der nächsten Linzer Gemeinderatssitzung dienen“, ist sich Pfeffer über einen Erfolg sicher.