Bundesregierung und Sozialpartner lassen Frauen im Regen stehen

6_anita_neubauer„Jedes Jahr spielt sich rund um den Frauentag am 8. März das gleiche Spektakel ab: Da werden eindeutig einer Parteisymbolik zuordenbare Blumen verteilt, mehr oder weniger stark den einzelnen Vorfeldorganisationen politischer Parteien zuordenbare Projektinitiativen wollen mit mehr oder weniger künstlerischem Anspruch ideologische Weltbilder manifestieren und von allen Seiten wird Frauen suggeriert, wie schwach und benachteiligt sie denn nicht wären. Einzig – Frauenrechte und Gleichstellung werden mit solchen Aktivitäten nicht gestärkt“, stellt FPÖ-Gemeinderätin Anita Neubauer zum heutigen Frauentag fest.

„Seit 1945 bis zum heutigen Tage hat es beinahe durchgehend rot-schwarze Bundesregierungen in Österreich gegeben. Wohl Zeit genug, um für die Frauen in unserem Land etwas zu tun. Umso verwunderlicher ist es, dass die Vertreterinnen genau jener im Parlament vertretenen Parteien am heftigsten Frauenrechte einfordern, die ihnen offenbar die eigene Bundesregierung seit Jahrzehnten verwehrt“, stellt Neubauer fest.

„Aktuell affichiert der amtierende AK-Präsident Kalliauer den Slogan ‚Wegen der Arbeit‘. Angesichts dieser Plakate stellen sich viele Frauen in Linz die Frage, weshalb gerade sie in eine der über 30 betroffenen Berufsgruppen fallen, für die es bis heute in Österreich noch immer keinen Kollektivvertrag gibt und die in der aktuellen Arbeitslosenstatistik am meisten betroffen sind. Dies alles bei einer absoluten Mehrheit der SPÖ in der Arbeiterkammer seit 1948“, zeigt Neubauer die Versäumnisse der Verantwortlichen auf.

„Seit nunmehr fünf Jahren gibt es in Linz ein eigenständiges Frauenressort. Geändert hat sich für die Frauen in Linz dadurch dennoch nichts. Die aktuelle Frauenpolitik ist in erster Linie von einer Begeisterung für links-feministische Projekte geprägt. Im Gegensatz zur herrschenden Politik wollen wir Freiheitlichen Frauen nicht bevormunden, nicht in eine bestimmte Richtung drängen, sondern sie bei der Verwirklichung ihres eigenen Lebensentwurfs unterstützen“, so Neubauer abschließend.