Dobusch soll Aufgaben im Stadtsenat neu verteilen – Es ist Zeit für einen Wechsel, Zeit für freiheitliche Ideen!

Arbeitsrechtliche und wirtschaftliche Probleme beim Ars-Electronica-Center, zudem sei die Führung betriebswirtschaftlich desaströs, es gebe keine Personalplanung, keine Projektverantwortlichen, die Abrechnung sei nicht professionell, Unfähigkeit und Mutlosigkeit des Aufsichtsratsvorsitzenden. „Mit diesen Vorwürfen durch zwei Mitglieder des AEC sieht sich derzeit VP-Vizebürgermeister Dr. Watzl konfrontiert“, das stellte heute der FPÖ-Gemeinderat, NAbg. Werner Neubauer, fest.

Es werde beim Kulturhauptstadt 2009-Projekt immer mehr Kritik an Watzl laut. „Vor allem weil er es der Gruppe um Herrn Heller widerspruchslos überlassen hat, über Linz ein ganzes Jahr lang den braunen ‚Nazi-Sumpf‘ zu stülpen“, so Neubauer. „Und Hotellerie und Gastronomie werden bei Kritik an Organisation und Management von Linz 09 wegen mangelnder Nachfrage im Kulturhauptstadt-Jahr von Watzl mit der Erklärung abgespeist, sie sollten eben bessere Angebote für Touristen machen.“

In Linz werde die Wirtschaftspolitik von SPÖ-Bürgermeister Dobusch gemacht „und nicht von der dafür zuständigen und verantwortlichen Wirtschaftsreferentin Wegscheider“, kritisierte Neubauer und nannte als Beispiel das desaströse „Markt-Sterben“ in Linz: „Die Verluste steigen unermeßlich und Standorte wie Ebelsberg oder Dornach stehen vor dem Aus. Dafür werden am Südbahnhofmarkt Kojen ohne Ausschreibung vergeben und damit die Breite des Angebotes verringert.“ Zudem würden Subventionen nach wie vor nach dem „Gießkannenprinzip“ vergeben, bemängelte Neubauer. Der „Initiative zur Belebung des Franckviertels“ werde seit zwei Jahren ein Zuschuß „mit fadenscheinigen Argumenten verweigert.“

„Es ist höchst an der Zeit, daß es im Stadtsenat zu einem Wechsel kommt. Bürgermeister Dobusch ist aufgefordert, endlich die Aufgaben neu zu verteilen, um weiteren Schaden von der Landeshauptstadt abzuwenden. Spätestens am 27. September werden die Wähler bei der Gemeinderatswahl ein klares Zeichen setzen. Es ist Zeit für einen Wechsel, es ist Zeit für freiheitliche Ideen“, schloß Neubauer.