Wimmer: „ÖVP versucht sich 100 Tage vor der Wahl des Sicherheitsthemas zu bemächtigen, dieser Versuch wird scheitern!“

 

neubauer_2006Im Rahmen der gestrigen Gemeinderatssitzung verabschiedete sich, nach 18 jährigem Einsatz für seine Heimatstadt Linz, der freiheitliche Gemeinderat NAbg Werner Neubauer. In seiner Abschlußrede bedankte sich Neubauer bei Bürgermeister Dobusch und anderen Wegbegleitern.

Die FPÖ habe sich als äußerst konstruktive Oppositionspartei bewährt, resümierte Neubauer und erinnerte an die Tatsache, daß die Freiheitlichen die Fraktion mit den mit Abstand meisten Anträgen aller im Gemeinderat vertretenen Parteien seien.

Als gestalterische Kraft habe die FPÖ maßgeblich zur bemerkenswerten Entwicklung beigetragen, die die Landeshauptstadt in den vergangenen Jahren genommen habe. „Ob im Umweltbereich das Luftsanierungspaket, der Grüngürtel, unsere – als erste gestellte – Forderung nach einer gentechnikfreien Zone, die LKW-freie Zone“, zählte Neubauer auf, „oder in den Bereichen Modernisierung – Bahnhofsviertel und Bäder, Sport – Sporthalle, Image, Kultur und Sozialstadt, konnten wir deutliche, von den Linzern geschätzte Spuren setzen.“

Insbesondere als Kontrollpartei habe sich die FPÖ als offensive, den Bürgern verpflichtete Oppositionskraft bewährt. „In den Bereichen Sicherheit und Zuwanderung waren wir bemüht, im Sinne der Bewohner unserer Stadt, die Versäumnisse der anderen Parteien aufzuzeigen und ein Umdenken einzuleiten.“

Der freiheitliche Bezirksobmann Detlef Wimmer bedankt sich bei Werner Neubauer für 18 Jahre geradliniger, ehrlicher FPÖ- Politik, auf der die neue Mannschaft ab dem Herbst gut aufbauen werde können. Der Weitblick Neubauers sei weithin bekannt. Der bereits 1992 eingebrachte Antrag zur Einführung einer „Gentechnik-freien Zone“ etwa sei so revolutionär gewesen, daß nicht einmal die Grünen diesen Antrag unterstützt hätten. Ähnlich der Antrag für einen Behindertenlehrpfad, der im August 2009 eröffnet werde.

Abschließend hielt Wimmer fest, daß es der ÖVP nicht gelingen werde, sich 100 Tage vor der Wahl des Sicherheitsthemas zu bemächtigen, während man fünf Jahre geschlafen und nun lediglich FPÖ-Anträge kopiert habe – weshalb dem ÖVP Stadtchef gestern auch ein ausrangiertes Kopiergerät im Gemeinderat überreicht worden sei.