Interessen von Anrainern und naherholungssuchenden Linzern haben Vorrang vor egoistischen Unternehmerinteressen!

robert_hauer„Das am 18. Mai 2009 in Pichling abzuhandelnde Genehmigungsverfahren in SachenSchotterabbau in unmittelbarem Bereich eines Natura 2000 Schutz- und Naherholungsgebietes für zehntausende von Linzern kann nur ein Ergebnis bringen: Einen negativen Bescheid nach dem Mineralrohstoffgesetz (MinROG)“, ist GR Robert Hauer als Umweltsprecher der Linzer Gemeindratsfraktion überzeugt.

Denn das MinROG stellt im V. Hauptstück § 82 (2) und (4) (Gewinnbetriebsplan-Raumordnung) eindeutig fest, wann ein obertätiges Gewinnen grundeigener mineralischer Rohstoffe zu untersagen ist.

Durch diesen nicht im öffentlichen Interesse stehenden Raubbau an der Natur in diesem südlichen Linzer Grüngürtel sollten die weiteren offenen Verfahren in Forstrecht und Naturschutz ebenfalls eine negative Bewertung ergeben, auch wenn ein UVP-Verfahren auf Grund der angeführten Größe derzeit nicht notwendig erscheint.

„Denn die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen dieses Schotterabbaus auf Natur, Tiere, Pflanzen, Menschen ziehen nur nachteilige negative Entwicklungen für dieses Naherholungsgebiet nach sich“, warnte Hauer.

„Man sollte sich seitens der Linzer verantwortlichen Stadtpolitiker auch darüber Gedanken machen, ob man auf diesem südlichen, teilweise landwirtschaftlich betriebenen Linzer Grüngürtel und Erholungsgebiet nicht in Absprache mit den dortigen Landwirten und Pächtern einer an die Jahreszeiten angepaßten biologisch geführten Landwirtschaft (Obst- und Gemüseanbau) zur direkten Nahversorgung/Vermarktung für die Linzern aufbauen kann“, so Hauer abschließend.