Massive Einsparungen von Schadstoffausstoß durch flüssigen Verkehr.

robert_hauer„Bis 2020 will die SPÖ-Umweltreferentin und Linzer Vizebürgermeisterin Dr. Christiana Dolezal 177.000 Tonnen Kohlendioxyd einsparen und so wesentlich zur Umweltentlastung beitragen. Ein hochgestecktes lobenswertes Ziel, daß man, wenn es ernst gemeint ist, jederzeit unterstützen kann“, meint dazu heute der Umwelt- und Verkehrssprecher der Linzer FPÖ-Gemeinderatsfraktion, Robert Hauer. „Wenn sich diese Einsparungsmöglichkeiten sich jedoch nur auf ein so genanntes Konjunkturpaket stützen und nur den Ausbau von Fernwärme, sommerliche Kühlung von Abwärme, thermische Sanierungen und Energieeinsparungen im Haushalt beziehen, bestehen Zweifel an der Umsetzung. Denn es würde dabei nur ein Teilbereich von Einsparungsmöglichkeiten ausgeschöpft“, kritisierte Hauer diese etwas einseitige Sichtweise der CO2-Reduzierungsbestrebungen seitens der Linzer SPÖ-Umweltreferentin.

In diesem angesprochenen Konjunkturpaket fehlt ein wesentlicher Teil, um die Umwelt auch tatsächlich im Bereich des größten CO2-Schadstofferzeugers, nämlich den motorisierten Individualverkehr, nachhaltig zu entlasten, meint Hauer. Auf Grund des derzeit im Linzer Gemeinderat fehlenden gesamtheitlichen Denkens wird ein auf Echtzeitdaten beruhendes elektronischen Verkehrsmanagementsystem (VMS) von der roten Rathausmehrheit in Zusammenarbeit mit einem ineffizienten grünen Mobilitätsstadtrat kategorisch abgelehnt, stellt Hauer fest. Ein auf Echtzeitdaten beruhendes, koordinierendes, elektronisch gesteuertes Verkehrsmana-gementsystem sorgt nicht für einen flüssigen motorisierten Individualverkehr, vermeidet damit Staus und Kolonnenbildungen und bringt Zeitersparnis und kalkulierbare Fahrt- und Ankunftszeiten. Dies führt wiederumg zu einer Verringerung des Treibstoffverbrauchs (von bis zu 200 l Kraftstoff bei einer Fahrleistung von 12.000 km) und damit zu einer Senkung der Treibstoffkosten und des CO2-Ausstoßes. Immerhin erzeugt heute ein Pkw im Jahr 192 kg CO2, 44 g Feinstaub, 1144 g Stickoxide. Da es zu einer Einsparung von 106 Fahrzeitstunden käme, könnte sich jeder Autofahrer etrwa 579 Euro sparen“, ist Hauer überzeugt.

„Diese Gewinnlösung für eine Umwelt- und Lebensqualitätsverbesserung wird derzeit bei den verantwortlichen Linzer Stadtpolitikern bedauerlicherweise nicht in Betracht gezogen und eine weitere Möglichkeit zur Senkung von umweltbelastenden Schadstoffen leichtfertig vergeudet“, kritisierte Hauer. Mit dem „Verkehrsmanagement-Konzept 2015″ stellt die Linzer Freiheitliche Gemeinderatsfraktion Linz ein durchdachtes Verkehrskonzept zur Verfügung, um damit einen weiteren Beitrag zur Einsparung des Schadstoffausstoßes und zum Wohle der Linzer Bürgern zu leisten, erklärte Hauer abschließend.