Gesundheitsstadtrat Raml zu Haberlander-Vorstoß: „Qualitätssicherung bei Durchführung von Testungen muss Priorität haben“

Linzer Gesundheitsstadtrat mahnt sorgfältige Einschulungen bei Testungen durch nicht-medizinisches Personal ein

Der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml begrüßt grundsätzlich den von Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander vorgebrachten Vorschlag, künftig auch nicht-medizinisches Personal für Testungen auf COVID-19 heranzuziehen. Allerdings, so Raml, müsse dabei der sachgerechte Umgang mit Test-Kits in jedem Fall durch entsprechende Einschulungen des Personals sichergestellt sein. „Die Diversifikation und Verbreiterung des medizinischen Angebots in der Krise ist grundsätzlich auf ganz verschiedenen Ebenen wichtig“, so der Gesundheitsstadtrat. Deshalb plädiert er neben der Ausweitung auf entsprechend geschultes Test-Personal auch dafür, die Regelungen für Hausapotheken außer Kraft zu setzen, so dass Ärzte zumindest die gängigsten Medikamente direkt an ihre Patienten ausgeben können. „So kann man die neben der Pandemie weiterlaufende, normale ärztliche Versorgung möglichst unbürokratisch und kontaktarm gestalten“, erklärt Raml abschließend.