Gesundheitsstadtrat Raml: Hausärzte warten immer noch auf Grippe-Impfstoffe!

Gesundheitslandesrätin Haberlander und Gesundheitskasse müssen endlich Versprechen einlösen
 
„Bei mir haben in den letzten Tagen und Wochen mehrere Hausärzte angerufen und sich beklagt, dass sich viele ihrer Patienten impfen lassen möchten, aber noch kein Impfstoff geliefert wurde. Viele werden daher an unser Impfservice im Neuen Rathaus verwiesen. Vor rund 14 Tagen haben Gesundheitslandesrätin Haberlander und die Österreichische Gesundheitskasse 20.000 Impfstoffe für die oö. Hausärzte versprochen. Wann werden diese Impfstoffe endlich geliefert?“, fragt sich der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Laut Experten ist der beste Zeitpunkt für eine Grippeimpfung der November, weil dann der Impfstoff lange genug für die Grippewelle anhält. „Mittlerweile ist es Mitte November. Es wird also höchste Zeit“, erinnert Raml.
 
„Die Stadt Linz hat sich auf meine Initiative hin bereits im Frühjahr intensiv um die Bestellungen des Grippeimpfstoffes gekümmert. Mitte Oktober wurden 10.000 Impfstoffe geliefert, die städtische Impfaktion läuft bereits seit über 3 Wochen. Rund 5000 Menschen, davon rund ein Drittel Nicht-Linzer, haben unser Angebot bereits angenommen. Wir haben zusätzlich eine Kaufoption auf weitere 5000 Impfstoffe und ich bin zuversichtlich, dass wir diese im Bedarfsfall auch noch bekommen würden“, erklärt der Gesundheitsstadtrat. „Warum haben Land und ÖGK nicht dieselben rechtzeitigen Vorkehrungen treffen können? Warum nur 20.000 Impfstoffe für das ganze Bundesland? Wann sollen die Hausärzte endlich beliefert werden?“, drängt Raml auf dringend nötige Antworten.
 
„Ich erwarte mir, dass Hausärzte und Patienten endlich die Impfstoffe zur Verfügung gestellt bekommen“, konkretisiert der Gesundheitsstadtrat.  „Es war genug Zeit zur Vorbereitung, der Andrang war absolut vorhersehbar. Die Stadt Linz hat ihre Hausaufgaben rechtzeitig erledigt und wir greifen dem Land zusätzlich unter die Arme, indem wir auch Nicht-Linzer impfen. Das befreit die Gesundheitslandesrätin und die ÖGK aber nicht von ihrer Pflicht.“