Gabriel: ÖBB noch im Winterschlaf?

Trotz Zusage Hinterlassenschaften illegaler Bettlerlager zu entsorgen, immer noch Untätig

„Illegale Bettlerlager sind in Linz ein ständig wiederkehrendes Problem. Seit zirka fünf Jahren registriert der städtische Erhebungsdienst vermehrt Gruppierungen, die zum Betteln nach Linz kommen und während ihres Aufenthalts in illegalen Zeltlagern hausen“, berichtet der freiheitliche Gemeinderat Manfred Gabriel. Auch im Bereich der Linzer Aigengutstraße, unweit des „Eisenbahner-Kleingartenvereins, Sektion 7“,  ist das Problem mit solchen illegalen Zeltlagern bereits lange bekannt. „Glücklicherweise leisten hier der Erhebungsdienst und die Polizei eine hervorragende Arbeit und räumen diese Lager regelmäßig. Doch wenn die Menschen weg sind, hinterlassen sie auch Spuren – in Form von Müll aller Art. Diese Hinterlassenschaften müssen natürlich entsorgt werden“, erklärt Gabriel.

Bereits vor vielen Monaten haben sowohl ÖBB als auch ASFINAG zugesagt, auf dem jeweiligen Grund, welcher in ihrem Besitz ist, für Sauberkeit zu sorgen. „Nachdem längere Zeit keine Aktionen gesetzt wurden, hat die FPÖ-Fraktion im September 2018 eine Resolution in den GR eingebracht, um die beiden Organisationen zum Handeln aufzufordern. Die ASFINAG ist nun der Aufforderung gefolgt und hat ihr Versprechen wahrgemacht – ihre Flächen sind bereits gesäubert. Leider sind die ÖBB in diesem Falle weitaus nachlässiger – auf ihren Flächen sind nach wie vor die Vermüllungen der illegalen Lager zu finden. Es scheint so, als wäre die ÖBB immer noch nicht aus dem Winterschlaf erwacht. Oder wolle sie gar nicht tätig werden? Immerhin ist der Umstand schon monatelang bekannt“, so Gabriel.

„Hier müssen endlich Taten von Seiten der ÖBB folgen! Für die Anrainer ist die aktuelle Situation untragbar. Die ASFINAG ging mit gutem Beispiel voran – die ÖBB mögen nun folgen“, fordert Gabriel und berichtet weiter: „Natürlich werden die gesetzten Taten auch gesehen und wohlwollend aufgenommen. Der Obmann des ansässigen Kleingartenvereins möchte der ASFINAG einen Dank aussprechen, für die Säuberung der Flächen.“