FPÖ-Gemeinderätin Ute Klitsch: Politisch gefärbte Randthemen werden kaum Besucher anlocken

Kulturjahr 2022 setzt offenbar weiter auf fragwürdige Inhalte

– Nach der Präsentation des angeblich ´breit gefächerten´ Jahresprogramms des Kulturjahres 2022 bleibt die Frage offen, wie die Linzer Museen mit solchen Inhalten einen Weg aus der Corona-Krise finden sollen. „Um die Kassen der Linzer Museen besser zu füllen, muss es Ziel sein, mehr zahlende Besucher anzulocken. Bis dato werden die Kassen ja hauptsächlich durch Steuergeld in Millionenhöhe gefüllt. Mit absoluten Randthemen, deren teilweise linke Schlagseite nicht abzusprechen ist, werden sie keine Besucherströme in die Museen auslösen. Ganz im Gegenteil. Die jährlichen tiefroten Zahlen werden noch verheerender als bisher ausfallen“, mahnt die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch.

Kulturstadträtin muss für bürgernahe Inhalte sorgen

Um dem andauernden Negativtrend entgegenzuwirken, braucht es Inhalte, die für möglichst viele Menschen interessant sind. Aktionen der Freien Szene gehören nicht zu diesen Inhalten. Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer muss dringend tätig werden. Es gilt dafür zu sorgen, ein bürgernahes Kulturprogramm anzubieten, damit der Linzer Steuerzahler nicht noch tiefer in die Tasche greifen muss, um die Randgruppenszene weiter zu finanzieren“, so Klitsch weiter.

„Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer meint, dass das Kulturjahr 2022 der Coronalage mit Kreativität, Innovation und Konsequenz begegnet. Ein Blick auf das Programm zeigt aber, dass weiter auf fragwürdige Angebote gesetzt wird. Von der großzügig subventionierten Freien Szene getragenen Festivals, sprechen jedenfalls nicht für Kulturinnovation, sondern eher für Klientelpolitik“, so Klitsch abschließend.