FPÖ-Gemeinderat Peter Stumptner: Stadt Linz muss städtischen Lieferservice für isolierte Bürger einführen!

Betroffene dürfen im Lockdown nicht sich selbst überlassen werden

„Alte Menschen, die keine Angehörigen haben, die sich um sie kümmern können, Risikogruppen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, aber auch Alleinstehende in Quarantäne, benötigen derzeit besonders Unterstützung. Gerade diese Personen müssen den Kontakt zur Außenwelt auf ein Minimum reduzieren und haben dadurch oft keine Möglichkeit, Dinge des täglichen Bedarfs zu erhalten. Nach dem Motto ‚Gemeinsam statt einsam!‘ dürfen diese Menschen nicht auf der Strecke gelassen werden! Linz sollte dem Beispiel der Stadt Wels folgen, und einen Lieferservice für diesen Personenkreis ermöglichen“, fordert der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner.

Bereits im vergangenen Jahr konnten die Welser über ein städtisches Einkaufs- und Lieferservice Bestellung aufgeben. Diese wurde dann von Mitarbeitern der Stadt ausgeliefert. Während der Service in Wels nun wieder aufgenommen wird, kann die Landeshauptstadt immer noch keine vergleichbaren Dienste anbieten. „Die für ‚Soziales‘ zuständige Referentin Karin Hörzing müsste das Rad nicht neu erfinden. Sie müsste nur das Welser Modell übernehmen. Niemand kann derzeit voraussagen, wie lange der derzeitige Lockdown anhalten wird. Es ist also höchste Zeit entsprechende Unterstützung zu schaffen, damit die Betroffenen nicht wieder auf unbestimmte Zeit sich selbst überlassen werden“, erklärt Stumptner.