Die Schönfärberei von SPÖ und ÖVP muß ein Ende haben!

wimmer_klWährend die Linzer ÖVP eine Umfrage zur Wirtschaftskrise veröffentlicht und sich darüber freut, wie wenig die Linzer angeblich betroffen wären, stellt die VOEST als Linzer Leitbetrieb mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter – fast 6.000 Menschen – auf „Kurzarbeit“ um. Zugleich betonen die roten VÖEST-Betriebsräte, daß die Arbeitsplätze der Betroffenen bis Jänner 2010 garantiert wären. „Die Tatsache, daß diese ‚Arbeitsplatzgarantie‘ besonders hervorgehoben wird, stimmt viele Menschen zu recht skeptisch“, befürchtete heute Mag. Detlef Wimmer, Bezirksparteiobmann der FPÖ-Linz. „Die Wirtschaftskrise schönzureden und an der ‚Kurzarbeit‘ zwanghaft gute Aspekte zu suchen, wird die Situation der Betroffenen nicht verbessern. Kritische Betrachter müssen vielmehr ahnen, daß die vollen Auswirkungen der Krise erst nach der Wahl im September durchschlagen. Bis dahin werden sich SPÖ und ÖVP in ihrem eigenen Interesse um Schadensbegrenzung bemühen. Nach der Wahl kann aus ‚Kurzarbeit‘ rasch Kündigung werden.“

Wimmer stellte klar: „Nur wir Freiheitliche warnen seit Jahren vor den Folgen verfehlter Globalisierung und übermäßiger Zuwanderung – jetzt sind sie da. Österreichische Arbeitnehmer werden auf Kurzarbeit umgestellt oder gekündigt, zeitgleich kommen immer mehr Einwanderer ins Land. Völlig zu recht werden sich viele Menschen fragen, wie der Arbeitsmarkt das noch ertragen soll!“ Der FPÖ-Obmann forderte von der Regierung sofortiges Handeln statt Schönfärberei: „Das künstliche Schaffen einer Jubelstimmung wie durch die letzte ÖVP-Umfrage lehnen wir ab, jetzt sind Taten gefragt: Für einen Zuwanderungsstopp ist es allerhöchste Zeit. Zudem müssen wir langfristig zu einer selbstbestimmten Wirtschaftspolitik zurückkehren, in der nicht tausende Menschen wegen globaler Verflechtungen von einem Tag auf den anderen ihre Arbeit verlieren und der Staat mit Steuergeld für marode Konzerne einspringen muß!“, so Wimmer abschließend.