Grüne Kandidatin auf Platz 4 fühlt sich nicht als Österreicherin und will Ausländer-Wahlrecht einführen.

Auf Listenplatz 4 und somit an sehr prominenter Stelle kandidiert für die nächste Gemeinderatswahl bei den Grünen Frau Marie-Edwige Hartig. Sie wurde in Kamerun geboren, besitzt mittlerweile die österreichische Staatsbürgerschaft und fühlt sich per Eigendefinition aufgrund ihrer Abstammung der schwarzafrikanischen Stammesgruppe der Bamileken zugehörig. „Während Frau Hartig für sich in Anspruch nimmt, trotz österreichischer Staatsbürgerschaft an ihrer angestammten Identität festzuhalten, fordert Sie von den einheimischen Österreichern einseitige Anpassung an die Migranten und die Aufgabe ihrer angestammten Rechte“, das kritisierte heute Bezirksparteiobmann der FPÖ-Linz, Mag. Detlef Wimmer.

„Ein deutliches Zeichen für diese Bestrebungen ist die Forderung nach der Einführung des Ausländerwahlrechtes, welches wir Freiheitliche klar ablehnen. Die derzeitige Rechtslage, nach der EU-Bürger ein Wahlrecht auf Gemeindeebene besitzen und das Wahlrecht für gesetzgebende Körperschaften unseren Staatsbürgern vorbehalten bleibt, ist völlig ausreichend. Hier zeigen die Grünen, was sie wirklich sind: Eine inländerfeindliche Partei, die mit Hilfe von Zuwandererstimmen auf Kosten der Österreicher an Einfluß gewinnen will!“, betonte Wimmer scharf.

Besonders unangenehm falle dabei auf, daß die Grünen bei sich selbst und bei politischen Gegnern – wie beispielsweise im Fall Martin Graf – stets mit zweierlei Maß messen. „Würde sich ein Nicht-Grüner als ‚deutscher Österreicher‘ fühlen, weil unsere Staatssprache deutsch ist und die Mehrheit auf unserem Staatsgebiet seit Jahrhunderten dieser Volksgruppe angehört, würden ihn grüne Chaoten sofort mit der verbalen ‚Nazikeule‘ und dem Ruf nach dem Staatsanwalt angreifen“, stellte Wimmer fest. „Den Grünen ist es offensichtlich ‚erlaubt‘, sich trotz österreichischer Staatsbürgerschaft nicht als Österreicher zu fühlen und zugleich das Wahlrecht für Ausländer zu fordern. Für uns Freiheitliche sind solche Aussagen geradezu grotesk. Die Grünen haben wieder einmal bewiesen, daß sie für uns Österreicher einfach nicht wählbar sind“, so Wimmer abschließen.