FPÖ zieht mit breit aufgestellter Mannschaft in den Gemeinderat der Landeshauptstadt ein.

Mag. Detlef Wimmer
Mag. Detlef Wimmer

Das Ergebnis der Linzer Gemeinderatswahl für die FPÖ steht fest: Von bisher fünf Mandaten im Gemeinderat konnten sich die Freiheitlichen auf neun Gemeinderatssitze und einen Sitz im Stadtsenat verdoppeln. „Das Ergebnis hat unser Wahlziel – acht Mandate – sogar übertroffen“, betonte dazu Spitzenkandidat Mag. Detlef Wimmer. „Wir freuen uns über den großartigen Zuspruch und danken allen Linzern und Linzerinnen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Das ist ein klarer Auftrag und eine sehr gute Motivation für die kommenden sechs Jahre freiheitlicher Stadtpolitik in Linz.“

Bei den gewählten FPÖ-Gemeinderäten handelt es sich um:

1. Mag. Detlef Wimmer (25), Jurist
2. Ute Klitsch (45), Touristikkauffrau
3. Univ.-Prof. Horst Rudolf Übelacker (73), Bundesbankdirektor i. R.
4. Manfred Pühringer (48), VÖEST-Arbeiter und Betriebsrat
5. Werner Pfeffer (56), Angestellter, Sachverständiger
6. Anita Neubauer (42), Vertragsbedienstete
7. Sebastian Ortner (39), Geschäftsführer
8. Michael Raml (22), Student, Musiker
9. Mag. Susanne Walcher (36), Vertragsbedienstete

Damit sind alle Berufs- und Altersgruppen in der neuen FPÖ-Fraktion vertreten. Mit Univ.-Prof. Horst Rudolf Übelacker und Michael Raml entsenden die Freiheitlichen zugleich den jüngsten und den ältesten Gemeinderat in das Linzer „Stadtparlament“. Wimmer stellte fest: „Erfreulich ist, daß wir den dritten Platz vor den Grünen erobern konnten, die kein weiteres Mandat erreicht haben. Gemeinsam mit den schweren Verlusten der SPÖ ist das eine klare Absage an die gescheiterte Zuwanderungs-, Sicherheits- und Integrationspolitik von Rot und Grün. Wir Freiheitlichen haben die Themen im Wahlkampf vorgegeben und insgesamt fünf Mandate gewonnen. Auch die ÖVP hat von diesen Themen profitiert und zwei weitere Mandate erzielt.“

Als Ziele nannte Wimmer für die kommende Amtsperiode: „Wir werden unsere freiheitliche Handschrift in die Linzer Stadtpolitik einbringen. Wir werden die Großparteien SPÖ und ÖVP überwachen und jene Probleme anpacken, die andere schönreden oder verschweigen: Überfremdung, Sicherheit und Verschwendung!“