FPÖ fordert soziale Staffelung für kostenloses Mittagessen in Linzer Kindergärten.

wimmer_klMit dem kürzlich vom Linzer Gemeinderat beschlossenen Gratis-Mittagessen kann vielen bedürftigen Familien geholfen werden. Insbesondere jene Eltern, die aus finanziellen Gründen beide berufstätig sein müssen, werden dadurch entlastet. Ob das Mittagessen aber generell kostenlos sein und so etwa 3 Millionen €uro Steuergeld verschlingen muß, wird zurecht bezweifelt. „Die Tatsache, daß vom Lehrling bis zum Generaldirektor alle gleichermaßen vom Gratis-Essen profitieren, ist für viele Linzer nicht nachvollziehbar“, erklärte dazu Mag. Detlef Wimmer, Bezirksparteiobmann der FPÖ-Linz. „Wir Freiheitliche haben aus diesem Grund eine soziale Staffelung des Gratis-Essens beantragt, die derzeit im Finanzausschu0ß bearbeitet wird.“

Mit Steuergeldern müsse – gerade in einer Größenordnung mehrerer Millionen – sorgsam umgegangen werden. Wimmer betonte: „Eine Vergabe nach dem ‚Gießkannenprinzip‘ lehnen wir ab. Das Gratis-Essen soll jene entlasten, die wirklich Hilfe brauchen. Bedürftige Familien mit zwei berufstätigen Elternteilen müssen wir besonders unterstützen, zumal sie auf den Kindergarten angewiesen sind. Auch der ‚Aktivpaß‘ steht schließlich nicht jedem zur Verfügung.“

Der FPÖ-Obmann hofft, daß sich der Finanzausschuß diesem freiheitlichen Änderungsantrag anschließen werde: „Einerseits sparen wir dadurch enorme Ausgaben ein, andererseits wird jenen geholfen, die wirklich Hilfe brauchen. Wir hoffen, daß die SPÖ hier Einsicht hat und unserem Vorschlag einer sozialen Staffelung zustimmen wird.“