Polizei und neu zu errichtende Stadtwache sollen illegale Bettler in ihre Schranken weisen.

dewiNach jüngsten Medienberichten über eine deutliche Zunahme von Selbstverstümmelung und vorgegaukelten Gebrechen bei Linzer Bettlern forderte heute FPÖ-Bezirksparteiobmann Mag. Detlef Wimmer schärfere Maßnahmen: „Es kann nicht sein, daß Bürger und Touristen im Zentrum von Linz immer wieder von illegalen Bettlern mit teils frei erfundenen, teils selbst zugefügten Beschwerden belästigt werden. Mit Hilfsbereitschaft in unverschuldeter Notlage hat diese Bettelei überhaupt nichts zu tun: Immer mehr entwickelt sich das Bettlerunwesen zu einem blühenden Geschäftszweig für organisierte Banden aus dem Osten. Die Stadtpolitik muß hier tätig werden!“

Ein Großteil aller Linzer Bettler hat gar keine Bewilligung nach dem Oö. Sammlungsgesetz und ist somit illegal tätig. „Viele Bettler tanzen unseren Behörden auf der Nase herum: Abmahnungen oder Wegweisungen werden einfach ignoriert. Nur mit klarem und unmißverständlichem Vorgehen können wir diese Entwicklung stoppen und wieder für Ordnung sorgen“, betonte Wimmer. „Der Sammlungserlös illegaler Bettler ist für verfallen zu erklären. Die Möglichkeit dazu besteht im Gesetz schon längst. Im Wiederholungsfall kann eine Ersatzfreiheitsstrafe folgen. Nur durch echte Abschreckung – wenn das illegale Betteln für die Bettler völlig sinnlos wird – werden wir eine Verbesserung erreichen.“

Als weitere Verbesserungsmaßnahme nannte der Linzer FPÖ-Obmann: „Eine neu zu errichtende Stadtwache, wie wir sie schon in der letzten Gemeinderatsperiode und im Wahlkampf gefordert haben, kann die Polizei entlasten und im Vorgehen gegen das Bettlerunwesen unterstützen. Für unsere Forderungen nach mehr Sicherheit haben wir von den Linzern deutlichen Zuspruch erhalten. Daher gehen wir davon aus, daß sich die SPÖ unseren Plänen nicht weiter verschließen wird: Die Ernennung eines Sicherheitsstadtrates und die Errichtung einer Stadtwache für mehr Sicherheit und Lebensqualität in unserer Stadt!“