wimmer_klFür Mängel im Sicherheits- und Zuwanderungsbereich ist nur die SPÖ verantwortlich.

Angesichts der immer näher kommenden Linzer Gemeinderatswahl dürfte SPÖ-Bürgermeister Dobusch langsam den Ernst der Lage seiner Partei erkannt haben: Während seine ranghöheren Parteigenossen laut über neue Steuern nachdenken und die Umfragewerte der Landes-SPÖ im Sinkflug sind, holte Dobusch gestern in einer Wochenzeitung zum Rundumschlag gegen die FPÖ aus. FPÖ-Bezirksparteiobmann Mag. Detlef Wimmer hat dafür Verständnis: „Daß Bürgermeister Dobusch gerade uns als einzige Oppositionspartei angreift, ist nachvollziehbar. Offensichtlich möchte er von den Fehlern seiner eigenen Politik ablenken, anstatt sich mit unserer Kritik sachlich zu befassen.“

Wimmer stellte in Hinblick auf die (mehrsprachige) SPÖ-Werbelinie „Linz ist ganz schön bunt“ fest: „Viele Linzer wollen überhaupt nicht, daß Linz ‚bunt‘ im Sinne grenzenloser Zuwanderung ist. Dobusch befindet sich mit diesem Spruch auf dem Holzweg. Wir Freiheitliche verfolgen ein klares Gegenmodell unter dem Motto ‚Unser Linz für unsere Leut!‘“ Fernab von Beschwichtigungspolitik möchte sich Dobusch offenbar gar nicht in der Sache zum Thema Zuwanderung äußern. Statt dessen wirft er der FPÖ vor, daß sie politisch zu wenig machen würde. FPÖ-Obmann Wimmer stellt dazu fest: „Langzeit-Bürgermeister Dobusch wirkt mittlerweile derart abgehoben, daß er die Wirklichkeit verkennt: Wenn die SPÖ mit absoluter Mehrheit im Rathaus regiert, dann ist es ihre Pflicht und Verantwortung, die Probleme der Linzer zu lösen.“

Weiters erinnerte Wimmer: „In wichtigen Fragen blockiert die SPÖ unsere Ideen, wie beispielsweise die Errichtung einer Stadtwache. Daß Dobusch uns jetzt wegen seiner eigenen Blockadepolitik angreift, ist geradezu absurd und kostet uns höchstens ein Schmunzeln. Der Bürgermeister kehrt die Probleme der Linzer, besonders in den Bereichen Zuwanderung und Sicherheit, einfach unter den Tisch. Wir Freiheitliche sind die Alternative zu dieser überheblichen Politik!“