FO Kleinhanns: Sozialreferentin Hörzing muss für Aufklärung über Wohnungslosenhilfe in Linz sorgen

Scharfe Kontrollen gegen potentiellen Sozialmissbrauch

Laut SP-Landesrätin Gerstorfer ist in einzelnen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe im Zuge einer Prüfung durch die Sozialabteilung eine „unterschiedliche Vollzugspraxis“ festgestellt worden. „Gerstorfers Einschaltung des Landesrechnungshofes ist ein starkes Indiz, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Es gibt offenbar Missstände!“, warnt der Linzer FPÖ-Fraktionsobmann Günther Kleinhanns. Die Träger dieser Einrichtungen erhalten hohe Förderungen des Landes. In Linz ist der Sozialverein B37 zuständig. Kleinhanns fordert daher von SP-Sozialreferentin Karin Hörzing für Klarheit zu sorgen: „Wurde in Linz rechtlich korrekt gehandelt? Inwiefern kann das Linzer Sozialamt prüfen und was sind die Ergebnisse?“

Kleinhanns ist eine effiziente, sparsame und vor allem rechtskonforme Verwendung von Steuergeldern wichtig. „Potentiellem Sozialmissbrauch muss ein Riegel vorgeschoben werden! Gerade Linz weist eine hohe Anzahl an Sozialfällen auf, deswegen muss hier besonders umfassend kontrolliert werden, damit Hilfe auch nur Hilfsbedürftigen zukommt! Da es sich bei der Wohnungslosenhilfe offenbar um unbürokratisch ausbezahlte Direktzahlungen im Rahmen der Mindestsicherung handelt, ist besondere Vorsicht geboten“, so Kleinhanns abschließend.