Unter diesen Voraussetzungen muss der “Musiktheatervertrag“ mit dem Land hinterfragt werden

 

DSC_8683„Das Land hat sich im Oktober – wie bereits in den Medien zu erfahren war – kurzerhand dazu entschlossen, die im Theater- und Orchesterübereinkommen festgelegte Zahlung nicht an die LIVA zu überweisen. Damit aber die LIVA nicht selber in Zahlungsschwierigkeiten kommt, muss die Stadt Linz diesen Beitrag – zumindest vorübergehend – der LIVA zur Verfügung stellen“, berichtet der freiheitliche Fraktionsobmann Markus Hein.

 

Für Hein ist dieses Vorgehen unverständlich: „Wenn das Land so agiert, dann muss auch die Stadt darüber nachdenken, wie man in Zukunft mit den Transferzahlungen des Musiktheaters Richtung Land umgeht. Es kann nicht sein, dass auf Grund von Auffassungsunterschieden vereinbarte Zahlungen einfach nicht an ein Linzer Unternehmen (LIVA) getätigt werden und dieses dadurch in finanzielle Nöte gerät. Wenn bereits kurz nach der Eröffnung des Musiktheaters solch ein Theater veranstaltet wird, muss man sich auch die Vereinbarung zwischen dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz genauer ansehen und auch darüber nachdenken, ob ein weiteres Aufrechterhalten des Vertrages so überhaupt Sinn macht!“

 

„Das Linzer Musiktheater – welches die Linzer mit deutlicher Mehrheit gar nicht haben wollten – hat bereits heuer der Stadt Linz Zusatzkosten in der Höhe von neun Mio. Euro beschert und für kommendes Jahr sind weitere 6,7 Mio. Euro fällig – fast so viel, wie die Stadt im laufenden Haushalt Schulden braucht! Wir sagen: Genug ist genug!“ so Hein abschließend.