Erneuter Vorfall: Sicherheitsstadtrat Raml fordert ÖBB, auf am Hauptbahnhof Hausrecht zu gebrauchen und endlich zu handeln

Kein All-inclusive-Angebot für Krawallmacher: Alkoholverbot und zeitliche Begrenzung der WLAN-Nutzung gefordert

Wieder kam es am Hauptbahnhof zum einem Gewaltvorfall: Ein 14-jähriger Rumäne wurde von zwei Tschetschenen geschlagen und bedroht. Tage zuvor wurde er von einem mutmaßlichen Komplizen der Täter, einem Afghanen, bedroht und beraubt. „Die Linzer Freiheitlichen fordern schon seit Jahren von der ÖBB, endlich Maßnahmen zu setzen, um die Attraktivität für herumlungernde Krawallmacher zu senken. Der Linzer Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Punkte in der ganzen Stadt – gerade in Zeiten, in denen der öffentliche Verkehr ausgebaut und attraktiviert wird. Kriminelle Migranten machen ihn jedoch für viele Bürger zu einem äußerst unangenehmen Ort oder gar zu einer „no-go-area“. Solche „traumatisierten“ Problemfälle, wie die aktuellen Täter, haben in Österreich jedoch nichts verloren. Sie müssen abgeschoben werden. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit steht vor allem auch allen anständigen Menschen zu, die den Bahnhof als Nahverkehrsdrehscheibe nutzen, um in die Arbeit zu gelangen“, stellt der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml klar.

Die Handlungspflicht sieht Raml bei der ÖBB als Eigentümerin. Er fordert: „Die ÖBB hat das alleinige Hausrecht. Ich fordere sie daher auf, endlich ein Alkoholverbot am gesamten Gelände anzuordnen. Außerdem soll eine zeitliche Einschränkung der WLAN-Nutzung eingeführt werden. Letzteres wurde auch schon am Wiener Westbahnhof durchgesetzt und ich sehe keinen Grund, warum das in Linz nicht machbar ist. Durch eine Einschränkung der Nutzungsdauer des WLAN verliert der Hotspot Bahnhof für potentielle Krawallmacher an Attraktivität, für Reisende bleibt aber der digitale Servicecharakter dennoch erhalten“ so der freiheitliche Stadtrat, der abschließend erklärt: „Es ist traurig, dass man Freiheiten einschränken muss. Das ist aber leider notwendig, um Belästigungen und Kriminalität von Fahrgästen möglichst fernzuhalten! Kostenlose Annehmlichkeiten dürfen keine Problemfälle anziehen.“