Städtische Leistungen müssen zielsicher eingesetzt werden

AkerblomIn Zeiten, wo es Linz finanziell wesentlich besser gehen könnte, sollen städtische Leistungen zielsicher sein. Wer seinen Hauptwohnsitz in Linz hat, kriegt ein Welcome-Paket, um sich mit Linz und den städtischen Leistungen bekannt zu machen: „(…) Gutscheine für eine Gratis-Monatskarte für Bim und Bus, für den Besuch der Linzer Bäderoasen, für Freistromtage oder den Test eines E-Bikes. Zu den weiteren attraktiven Angeboten des Gutscheinheftes zählen Coupons für den Gratiseintritt ins Lentos, Nordico, Ars Electronica Center und im Botanischen Garten, für eine Halbjahreskarte für die Stadtbibliotheken und für die Linz Kulturcard 365.“ (Quelle: www.linz.at)

„Auch Asylwerber bekommen das Paket, obwohl ihr Status noch gar nicht geprüft ist“, kritisiert die freiheitliche Integrationssprecherin GR Mia Åkerblom. Sie will daher wissen, wie hoch die Kosten für Asylwerbergeschenke sind und wird dazu eine Anfrage einbringen: „Ein erheblicher Teil der Asylanträge wird abgelehnt. Warum sollen also Scheinasylanten vom Steuerzahler beschenkt werden?“ fragt sich Åkerblom: „Die Leistung sollte zumindest auf tatsächlich Asylberechtigte eingeschränkt werden.“