Sicherheitsstadtrat Raml sieht Grillzone am Pichlingersee kritisch

Sicherheitsstadtrat Raml sieht Grillzone am Pichlingersee kritisch   
Die neue Grillzone am Pichlingersee stellt großes Konfliktpotential dar

Die präsentierten Pläne von Stadträtin Fechter zu neuen Grillzonen in Linz sieht der freiheitliche Stadtrat Michael Raml kritisch: „Die früheren Erfahrungen zeigen, dass Grillzonen ein großes Konfliktpotential bieten. Diese werden meistens von Zuwanderern in den Anspruch genommen und sorgen bei der österreichischen Bevölkerung oftmals für Beschwerden, Unverständnis und Unmut.“

Stadträtin Fechter präsentierte heute zwei neue Grillzonen in Linz, die angeblich als Geselligkeitsräume dienen sollen. „Die Idee von Stadträtin Fechter eine Grillzone am Voest-Gelände außerhalb einer Wohnsiedlung zu machen ist grundsätzlich, falls alle Regeln eingehalten werden, in Ordnung. Dass man jetzt auch eine Grillzone neben dem Pichlingersee macht, dafür habe ich definitiv wenig Verständnis und sehe bekannte Probleme aufziehen,“  äußert sich der Sicherheitsreferent klar und erinnert an die Problematik mit der Grillzone neben dem Pleschinger See: „Die Vermüllung der Grillzone stand regelrecht an der Tagesordnung, Badegäste wurden durch exzessives Grillen in dichten Rauch gehüllt. Auch kam es regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Dieses Schicksal muss dem Pichlingersee erspart bleiben!“

Die Grillzone am Pichlingersee befindet sich unweit der Bundestraße zwischen Linz und Asten und stellt auf diese Weise eine potentiale Gefahr für die Autofahrer, die durch dichten Rauch während der Fahrt gestört werden können. „Schon aus diesem Grund ist die Grillzone im Bereich des Pichlingersees abzulehnen.“ stellt der Sicherheitsstadtrat fest und betont, dass der Ordnungsdienst der Stadt Linz die bestehenden und neuen Grillzonen im Rahmen der personellen Möglichkeiten kontrollieren werde.